01. November 2010, 17:58 Uhr

Halloween-Spektakel in der historischen Burg

Bad Vilbel (cf). Wenn Halloween ist, kommen alle auf ihre Kosten, die ein Faible für Spuk- und Gespenstergeschichten, gruselig schöne Kostüme und Schabernack haben. Am Samstag war es in der Quellenstadt wieder soweit.
01. November 2010, 17:58 Uhr
Fantasievolle Kürbisse schnitzen diese Jugendlichen auf der Halloween-Party des Lions Clubs in der historischen Wasserburg. (Foto: Fauerbach)

Bad Vilbel (cf). Wenn Halloween ist, kommen alle auf ihre Kosten, die ein Faible für Spuk- und Gespenstergeschichten, gruselig schöne Kostüme und Schabernack haben. Am Samstag war es in der Quellenstadt wieder soweit. Da standen Zauberer, Hexen, Spinnen, Geister, Feen und Gruselmonster geduldig vor der Wasserburg Schlange. Zur Belohnung gab es einen blutroten Stempel auf den Handrücken. Mit dieser Eintrittskarte war der Zugang zur siebten Halloween-Party des Lions Clubs Wasserburg frei. Über 1000 Besucher schritten fantasievoll gekleidet, mit dick aufgetragener Gruselpatina im Gesicht, durch das Burgtor.

Maren Weber (5) aus Harheim kam als »tote Jungfrau« mit kunstvoller Spinnwebenfrisur und die Vilbelerin Lili Kramer als Fledermaus. »Ich liebe Fledermäuse«, sagte die Siebenjährige und strahlte übers ganze Gesicht. Sophia Scholz (9) aus Zeilsheim war als frecher Teufel unterwegs und ihre Vilbeler Freundin Fabienne Reißer (9) spukte im Hexenkostüm herum. »Wir finden Hexen, Teufel und Halloween toll«, schwärmte das muntere Duo. Auch die beiden Rettungssanitäter des DRK, Bianca Scheibke-Noll und Markus Noll, hatten passend zum Anlass weiß-rot-schwarzes Make-up aufgelegt. Töchterchen Kyra Alessa Noll (5) begleitete ihre Eltern als Vampir-Lady. Ganz Familien waren vom Halloween-Fieber infiziert.

Zum Halloween-Spektakel der Wasserburglöwen gehörte ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm und Mitmachangebot. Vor der Bühne scharten sich die Anhänger dunkler Nächte um Lions-Moderator Dominik Kuhn und die Geschichtenhexe »Tanja Zauberkürbis« (Tanja Tahmassebi). Das Duo unterhielt das Publikum drei Stunden lang mit der Bühnenshow »Grusel, grusel Zauberkürbis«, Liedern und Tänzen. Warm wurden alle bei Spielen wie der »Reise auf dem Hexenbesen« oder dem »Mumieneinwickel-Spiel«. In Polonaisen ging es auf und von der Bühne durch den Burghof.

Magisch angezogen wurden alle großen und kleinen Besucher zum beliebten Kürbisschnitz-Wettbewerb. Hier ritzten die Teilnehmer tiefe Augenhöhlen, weit aufgerissene Mund- und Nasenlöcher sowie tiefe Gruselfalten in die glatte Kürbishaut – und stellten eine Kerze in den ausgehöhlten Kürbisleib. Auf der Bühne leuchteten die Kunstwerke gespenstisch um die Wette. Lions-Chefin Beate Ritzler verteilte für besonders schön geratene Kürbisse eine Urkunde. Prämiert wurden auch die schönsten Kostüme.

Zwischendurch schwärmten Halloweenbesucher zu »Beutezügen« an die Buden aus. Fruchtige Zaubertränke oder heißer Kinderpunsch wurden mit Leuchtstrohhalmen in verschiedenen Farben aufgepeppt, Leuchketten und -armbänder fanden reißenden Absatz. Verlorene Kräfte wurden mit bluttriefenden Pommes Frittes, in heißem Wasser gequälten Hot Dogs oder teuflisch guten Muffins aufgetankt. Junge Folterknechte brieten Stockbrote in den Flammen des Lagerfeuers der Pfadfinder »Schwarze Falken« vom Heilsberg knusprig braun.

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