05. November 2012, 19:26 Uhr

»Das ist dieses Jahr ganz schön gruselig«

Bad Vilbel (cf). Regen und Wind können echten Geistern, Hexen, Zauberern, Gespenstern und Dämonen nichts anhaben. Den Beweis dafür traten bei der 9. Halloween Party des Lions Clubs Bad Vilbel-Wasserburg rund 400 kleine und große Monster, Hexen und Zombies an.
05. November 2012, 19:26 Uhr
David beim Kürbisschnitzen.

Sie strömten am Samstag unter wolkenverhangenem Himmel in die Wasserburg zur schaurig-schönen Halloween-Party. Vor heftigen Regenschauern, frischen Windbrisen und hellem Mondschein schützten sich die besonders die Dunkelheit liebenden Geister der Nacht im Burgkeller. Dort war es warm, trocken und angenehm dämmrig.

Mit Halloween-Schatz-Muffins, Süßem und Saurem, heißen und kühlen saftigen Blutdrinks bereiteten sich die Schönen und Tapferen aus dem Reich der Geister und schaurigen Gestalten auf eine lange Nacht voller aufregender Ereignisse vor. Für Gänsehautfeeling und vor Schreck aufgerichtete Nackenhaare sorgten die Vorleser gruseliger Geschichten, Günther Biwer und Dennis DiRienzo. Die beiden sorgten für Nervenanspannung mit Geschichten von Dracula, Riesenhamstern, Zetteln mit geheimnisvollen Botschaften und Abenteuern des »kleinen Vampirs«. »Das ist dieses Jahr ganz schön gruselig«, fanden die schreckensbleichen Zuhörer unter und über 100 Zentimeter Körpergröße. Die Vilbeler Zauberin Julia (6) und ihre Freundin Hexe Osana sagten: »Die eine Geschichte war besonders gruselig!« Ihre Ängste tanzten, sangen und klatschten die beiden und allen anderen Feiernden einfach mit »Geschichtenhexe von Zauberkürbis« (Tanja Tahmassebi) weg. Zu den Mitmachliedern gehörten der »Trick or Treat«-Song (Süßes- oder Saures-Lied).

»Guten Abend, weit und breit, wir bitten um ’ne Süßigkeit« wie auch ein Besuch im Wald bei Elvira Pummelfee, die gemeinsam mit den Halloween-Partygängern ihren Winterspeck im Burgkeller und auf dem Burghof wegtanzte. Ihre magischen Kräfte zeigte die Geschichtenhexe allen mit ihren magischen Zauberkunststücken. Aus ihrem großen Hexenkessel beförderte sie die Bandage einer Mumie hervor. Die war nach 4000 Jahren aufgewacht und rief die Feiernden um Hilfe: »Wickel, wickel mich doch aus!« Eine Etage höher hölten Kinder und Eltern Kürbisse aus. Sie schnitzten Gesichter, Fratzen und Motive. Leonardo verschönerte seinen Kürbis mit Sternen, der Heilsberger Ivan (6) und sein Papa schnitzten gleich eine ganze Burg ins Fruchtfleisch. Alle freuten sich über Halloween-Überraschungstaschen mit Gutscheinen und Geschenken darin.

Bei der Kostümprämierung führten Zombie Fynn (7) und das Vilbeler Gespenst Annabel (9) die Hitliste an. Viele Geister und Dämonen waren aus Frankfurter Stadtteilen, Oberursel, Niederdorfelden oder Nidderau angereist. So wie Jeanette aus Nidderau und Martina aus Frankfurt: »Wir feiern hier seit vier Jahren Halloween. Hier gefällt es uns.« Das Gardecorps der Fidelen Sandhasen holte den »Schrecken der Nacht« auf die Bühne, und das Jugendamt bescherte im »Gruselzelt« Überraschungen. Für alle eiligen Geister und Hexen sorgten die Wasserburglöwinnen Elli und Ute mit Pinsel und Farben für das richtige Make-up.

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