Wenn eine Kommune die Daten aus dem Melderegister nicht weitergeben soll, kann jeder Einwohner dieser Weitergabe widersprechen. Auf diese Möglichkeit des Bundesmeldegesetzes weist Bürgermeister Guido Rahn hin.

Eine ganze Reihe von Möglichkeiten des Widerspruchs hat jeder Einwohner. Denn laut der gesetzlichen Regelungen können beispielsweise Parteien, Wählergruppen und Träger von Wahlvorschlägen Daten aus dem Melderegister abfragen, wenn es um kommunale, Landes- oder Bundestagswahlen geht. Die Presse sowie Mitglieder kommunaler Parlamente können Daten zu Alters- und Ehejubiläen abfragen. Auskünfte aus dem Melderegister an Adressbuchverlage sind ebenso zulässig. Und auch die Bundeswehr kann laut Soldatengesetz Daten der Meldebehörden abfragen, um Einwohnern Informationsmaterial zuzusenden.

Zuständig für Datenübermittlungssperren sind in der Regel die Bürgerbüros – in Karben der »Stadtpunkt« im Rathaus.

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