16. August 2019, 20:11 Uhr

Freie Wähler radeln an Nidda

16. August 2019, 20:11 Uhr
Zu neuen Ufern: Radtour an der renaturierten Nidda. (Foto: privat)

Die Freien Wähler Karben luden zu einer Radtour entlang der Nidda ein. Vom Günter-Reutzel-Sportfeld ging es zunächst auf dem Radweg vorbei am Skatepark über die Straße zum Treffpunkt an die neu gestalteten Rathausterrassen. Hier wurde der Gruppe schnell bewusst: Der Radweg bis dahin war über die Jahrzehnte in einen desolaten Zustand geraten und wird inzwischen hoch frequentiert und sogar von Rennradfahrern genutzt. An diesem Erlebnispunkt ging es besonders um den geänderten Verlauf der Nidda und die Möglichkeit, durch die flachen Ufer die Nidda auch für Mensch und Tier begehbar und erlebbar zu machen. Auf den kleinen Inseln tummelten sich Enten. Durch die Begradigung des Flusses damals war die Natur verarmt. Es sei seit 2011 ein erklärtes Ziel der Freien Wähler, gewesen die Nidda erlebbar werden zu lassen und gleichzeitig die Natur an die Nidda zurückzuholen, heißt es in einer Pressemitteilung. Für Fische, Vögel und Biber böten sich dadurch neue Lebensräume. Eine weitere Perspektive: Als dritter Erlebnispunkt sind die Wiesenterrassen am KSV-Sportplatz in Klein-Karben geplant. Am KSV-Beachvolleyballfeld entstehen die Wiesenterrassen mit Liegewiese und Zugang zur Nidda. Dieser öffentliche Erlebnisbereich werde durch eine neue Boulebahn ergänzt. »Auch hier ist es das Ziel, die Nidda zu öffnen und für die Bevölkerung als Naherholungsbereich zugänglich und erlebbar zu machen«, freuen sich die Freien Wähler.

Der Rückweg schaffte den Teilnahmern durch die Beschilderungen ein deutliches Bewusstsein für die Länge des gesamten Niddaradweges. Er verläuft entlang der Nidda von der Quelle im Vogelsberg bis zum Frankfurter Grüngürtel und schließlich zur Mündung beim Frankfurter Stadtteil Höchst.

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