12. Juni 2017, 10:00 Uhr

Jugendfeuerwehren

Retter von morgen zeigen ihr Können

Kräfte messen und die Zusammenarbeit trainieren waren die Ziele der Stadtmeisterschaft der Bad Vilbeler Jugendfeuerwehren.
12. Juni 2017, 10:00 Uhr

»Mit dem, was Ihr heute im Wettbewerb gezeigt habt, bin ich hochzufrieden«, beglückwünschte am Ende Brandschutzdezernent und Erster Stadtrat Sebastian Wysocki die 24 Teilnehmer. Vier Abteilungen – aus Dortelweil, aus der Kernstadt, vom Heilsberg und aus Massenheim – waren am Samstagmorgen zum Wettkampf angetreten. Die Gronauer Jugendabteilung nahm an einer anderen Veranstaltung teil.

Bei der Stadtmeisterschaft sollten feuerwehrtechnische Fähigkeiten, aber auch das Zusammenspiel im Team gezeigt werden. »Nicht die schnellste Mannschaft gewinnt, sondern die, die am wenigsten Fehler innerhalb einer bestimmten Zeitspanne macht«, erklärte Stadtjugendwart Klaus Splittdorf. Zusammen mit seinem Stellvertreter Joachim Müller hatte er die einzelnen Stationen festgelegt. So mussten beispielsweise bei der abschließenden Staffel über 400 Meter ein 15 Meter langer Wasserschlauch ordentlich aufgerollt, ein schlafender Feuerwehrmann erst aufgeweckt und dann seine Einsatzausrüstung angelegt sowie an einer anderen Station auf Zuruf eines Kontrolleurs bestimmte Spritzen an einem Schlauch ausgewechselt werden. Dabei sollte der ankommende Läufer dem Nachfolger behilflich sein.

»Vordergründig ist es natürlich ein sportliches Kräftemessen, bei dem es auch auf Geschicklichkeit ankommt. Viel wichtiger ist aber das Zusammenspiel der Gruppe. Die Jugendlichen, alle zwischen 10 und 17 Jahre alt, sollen dabei lernen, dass man sich auf den Kameraden verlassen können muss. Bei den späteren Einsätzen im Ernstfall kann das lebensentscheidend sein«, unterstrich der stellvertretende Stadtbrandinspektor Josef Achmann. Auch in den Einsatzabteilungen habe jeder Feuerwehrmann sein bestimmtes Aufgabengebiet. Und nur zusammen kämen sie zum Erfolg. »Es ist ein langer Weg, bis alles klappt und das Vertrauen in den Nebenmann da ist«, fuhr Splittmann fort. Deshalb werde schon in den Bambini-Gruppen, die sich derzeit eines großen Zuspruchs erfreuen, spielend damit begonnen. In diesen Gruppen seien die Kinder zwischen sechs und zehn Jahre alt.

Für die Stadtjugendmeisterschaft hatten die fünf Stadtteil-Jugendfeuerwehren zehn Wochen trainiert. Die Gruppe aus der Kernstadt mit ihrer Anführerin, der 13-jährigen Ela, setzte sich durch. Von 1400 möglichen Punkten erzielte die Gruppe 1328. Als Andenken an den Wettkampf gab es einen großen Wanderpokal für die siegreiche Gruppe und eine Medaille und eine Urkunde für alle 24 Mädchen und Jungen. (jwn)

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