22. Mai 2017, 15:00 Uhr

Vorpremiere

Stürmischer Beifall für Ensemble des Jim-Knopf-Musicals

Das Publikum, das die Vorpremiere in Bad Vilbel besuchte, war begeistet. Das von Regisseur Christian H. Voss inszenierte Musical »Jim Knopf und die Wilde 13« hat Kult-Potenzial.
22. Mai 2017, 15:00 Uhr
Kaum wiederzuerkennen ist Frau Malzahn, die sich zum Goldenen Drachen der Weisheit (Silke Dubilier) verwandelt hat.

Eine kleine Insel mit zwei Dampflokomotiven, einem König, seinen Untertanen, jeder Menge Überraschungen und spannende Abenteuer erwarten kleine und große Besucher bei den Burgfestspielen. Das von Regisseur Christian H. Voss inszenierte Musical »Jim Knopf und die Wilde 13« nach Michael Ende hat Kult-Potenzial.

Immer wieder brandet bei der Vorpremiere Szenenapplaus auf, und Bravo-Rufe erklingen. Auslöser sind schmissige Melodien und fröhliche Lieder aus der Feder von Komponist Jan Rademacher wie das Erkennungslied »Die Insel mit zwei Bergen«, das Begrüßungslied »Guten Morgen Lummerland«, die Aufbruch-Hymne »Jetzt geht’s wieder los«, das Freundschaftslied »Schau genauer hin« oder das Piratenlied »13 Mal gefürchtet, 13 Mal zum Kampf bereit«. Umjubelt wird der Auftritt von der unbesiegbaren Piratenbande die Wilde 13.

Der Einfall von Ausstatter Sven Hansen, mit nur vier Darstellern eine ganze Bande wilder Kerle auf die Bühne zu bringen, ist so einfach wie genial. Zum Mittanzen laden die Choreographien von Martin Ruppel und das Tanzensemble ein. Gebannt und begeistert verfolgt das junge Publikum das spannende Geschehen auf der Bühne. Immer wieder antworten oder kommentieren die Kinder Fragen der Darsteller.


Publikum fiebert, fürchtet, rätselt, freut und lacht

»Warum haben sie mich nicht gefragt, ich hätte ihnen doch geholfen«, sagte ein Junge zu seiner Mutter, als Jim Knopf (Vicco Farah), sein Freund Lukas der Lokomotivführer (Theodor Reichardt) und die Seejungfrau Sursulapitschi (Susanne Rögner) Ausschau nach einem Helfer halten. Das Publikum fiebert, fürchtet, rätselt, freut und lacht mit den elf Darstellern mit. Es feiert ein Wiedersehen mit der dicke, weiße Dampfwolken ausstoßenden Nachwuchs-lokomotive Molly von Jim Knopf, der flug- und schwimmfähigen Lokomotive Emma von Lukas, König Alfons dem Viertel-vor-Zwölften (Martin Planz), dem Halbdrachen Nepomuk (Janice Rudelsberger), dem Scheinriesen Herr Tur Tur (Matthias Graf), Jims Ersatzmutter Frau Waas (Susanne Rögner), dem Kaiser von China (Matthias Graf), seinem Untertan Ping Pong (Janice Rudelsberger), seiner Tochter Prinzessin Li Si (Sarah Laminger) und Herr Ärmel (Krisha Dalke).

Auslöser für eine Serie voller Abenteuer ist ein großer Zusammenstoß, der ganz Lummerland erschüttert. Der Briefträger (Thorin Kuhn) rammt mit dem Postschiff die Küste von Lummerland, weil er es nicht gesehen hat. Ein Leuchtturm muss her, beschließt König Alfons. Allerdings ist Lummerland viel zu klein, um einen solchen bauen zu können. Begeistert sind alle vom Einfall Jims, diesen Job dem Scheinriesen Herrn Tur Tur anzubieten. Allerdings lebt dieser in der Wüste hinter dem Gebirge Krone der Welt. Und so starten Jim, Lukas und ihre beiden berühmten Dampflokomotiven, um ihn nach Lummerland zu holen.


Märchenhafter Goldener Drache

Abenteuer und Aufgaben erwarten sie im Barbarischen Meer, am Großen Gurumusch-Magnetfelsen und im Land, das nicht sein darf. Die Zuschauer suchen mit den beiden Freunden nach der von den Piraten geraubten Molly. Mit Sprüchen wie »Hölle, Pest und Drachenspucke«, ihren Streitereien, wer Hauptmann ist »der Hauptmann hat den Stern am Hut« sowie die Überwindung der unbesiegbaren Piraten durch einen Einfall von Jim Knopf begeistern die jungen Zuschauer. Märchenhaft wird es, als der Goldene Drache der Weisheit (Silke Dubilier) Jim erklärt, dass er das Rätsel seiner Herkunft lösen wird und in Wirklichkeit Prinz Myrrhen von Jamballa ist.

Die verschiedenen Länder und Landschaften werden mit Hilfe von drei sich drehenden Türmen und zwei fahrbaren Elementen mit stapelbaren Kisten visualisiert.

Die Musicalinszenierung von »Jim Knopf und die Wilde 13« ist beste Unterhaltung und ein Spaß für die ganze Familie und ohne Einschränkung für Kinder ab fünf Jahren zu empfehlen.

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