18. September 2019, 20:32 Uhr

Verkehrschaos

Verkehrschaos in Dortelweil: Lastwagen steckt am Stada-Kreisel fest

Am Mittwochvormittag hat sich ein 40-Tonner im Stada-Kreisel festgefahren. Ein Spezialkran muss anrücken. Währenddessen hat die Ordnungspolizei alle Hände voll zu tun.
18. September 2019, 20:32 Uhr
Ordnungspolizistin Katharina Rodriguez regelt den Verkehr. (Foto: rin)

Das Navi ist schuld. Eigentlich wollte der Hamburger Brummi-Fahrer mit seinem 40-Tonner gegen 9 Uhr am gestrigen Morgen auf das Dortelweiler Stada-Gelände fahren, um neue Ladung aufzunehmen, doch das Navi lotste ihn in die benachbarte Stadastraße. Aus dieser konnte er sich zwar wieder rückwärts hinaus manövrieren, doch im Kreisel - der im Vilbeler Volksmund den Namen Stada-Kreisel trägt - geschah das Malheur. Der Anhänger des Lkw setze auf einer Verkehrsinsel auf. Dabei riss der Luftkessel für die Druckluftbremsen, wodurch die Achsen des Anhängers blockierten. Nichts ging mehr.

Das Chaos war groß. Autos stauten sich in alle Richtungen, ein Vilbus steckte im Kreisel in der Sackgasse. Zusammen mit einem Helfer der Stadtwerke konnte die Ordnungspolizei den Verkehr bis zur Mittagszeit wieder beruhigen. Abwechselnd wurden die Autos durch den nur noch zur Hälfte befahrbaren Kreisel gewunken. Statt über die Friedberger Straße mussten die Autofahrer eine Umleitung durch Dortelweil West, oder weiträumiger über die B3 fahren. Auch der Vilbus konnte für einige Stunden mehrere Stationen auf der Friedberger Straße nicht anfahren.

Spezialkran bestellt

Der erfahrene Fernfahrer bestellte über seine Spedition einen Spezialkran, der den Lkw anheben und abtransportieren sollte. Doch dieser ließ Stunden auf sich warten, also beauftragte Ordnungspolizistin Katharina Rodriguez einen zweiten Abschleppdienst. Mit dessen Hilfe konnte der Lkw am Nachmittag endlich geborgen werden. Denn die Zeit drängte. »Bis zur Hauptverkehrszeit müssen wir hier unbedingt fertig sein, sonst haben wir ein Verkehrschaos«, betonte der Mitarbeiter der Stadtwerke.

Eigentlich wollte dieser nur schnell einen Fahrplan in Massenheim wechseln fahren, als er an der Unfallstelle spontan zum Verkehrshelfer wurde. Denn obwohl der gestrandete Lkw den Kreisel kaum offensichtlicher hätte blockieren können, zeigten sich einige Autofahrer uneinsichtig. Zusammen mit den Beamten der Ordnungspolizei hatte er über mehrere Stunden alle Hände voll zu tun, den Verkehr zu regeln und ungehaltene Autofahrer und Anwohner der vielbefahrenen Nebenstraßen zu beruhigen. Etwa gegen 17 Uhr wurde der Lkw schließlich geborgen und der Verkehr konnte wieder fließen.

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