26. März 2008, 16:20 Uhr

Kräuterspirale angelegt, Beete eingefasst

Friedberg (har). Seit einigen Jahren gehört die Schulgartenarbeit an der Gemeinsamen Musterschule zum festen Bestandteil des Unterrichts. Bisher arbeiteten ausschließlich Kinder der Schulgarten AG mit großer Begeisterung auf dem Gelände in unmittelbarer Nähe der Usa und nur knapp 900 Meter vom Schulgelände entfernt. Immer wieder schien der Kampf mit den Wildkräutern schier aussichtslos und machte es schwer, die Motivation für das Arbeiten in der Natur zu erhalten.
26. März 2008, 16:20 Uhr
Die Jugendlichen im Schulgarten. (Foto: pv)

Durch eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit Frauen-Arbeit-Bildung (FAB) Wetterau ist es nun gelungen, aus der Wildnis ein Idyll zu machen, und so ist ein echter außerschulischer Lernort entstanden.

Das Projekt »Gärten als Lebens- und Lernorte« wurde 2007 im Rahmen des Innovationsprogramms des Hessischen Kultusministeriums gefördert, von der JobKomm finanziell unterstützt und stand unter der pädagogischen und fachlichen Leitung von Nicole Kapaun und Silke Kasch-Erhardt. 15 Jugendliche verrichteten im Rahmen des Projekts im Schulgarten wochenlang Arbeiten, die Grundschulkinder nicht leisten können. Die jungen Leute im Alter zwischen 16 und 20 Jahren konnten während der Projektarbeit vielfältige Erfahrungen sammeln. Sie führten Recherchen im Internet durch, nahmen Kontakt zu Sponsoren auf, schafften Material herbei und machten sich hochmotiviert an die Ausführung ihrer Planungen. So konnten die Anregungen der Kinder und Lehrkräfte der Gemeinsamen Musterschule tatkräftig umgesetzt werden.

Eine Kräuterspirale und ein kleiner Gartenteich wurden angelegt, Beete eingefasst und Wege mit Rindenmulch abgestreut. In nächster Zeit wird noch ein Nützlingshotel entstehen.

Schulleiter Joachim Hofmann zeigte sich sehr beeindruckt und sagte: »Wir sind sehr dankbar für die im Projekt geleistete Arbeit. Unsere Schulkinder werden nun im Rahmen des Sachunterrichts durch Beobachten und Arbeiten im neu gestalteten Schulgarten lebensnahe Erfahrungen machen können, die in der heutigen Zeit unverzichtbar sind.« Viele Voraussetzungen für das Lernen in der Natur seien für die Grundschüler geschaffen.

Im Frühjahr werden die Kinder die Kräuterspirale bepflanzen und Beobachtungen am stehenden Gewässer und an dem Nützlingshotel durchführen können. Pädagogische Einheiten wie »Vom Korn zum Brot« und »Rund um die Kartoffel« können mit selbst gezogenen Früchten und Körnern durchgeführt werden. Der bereits bestehende Duft- und Naschgarten macht weitere sinnliche Erfahrungen möglich.

Mit einem winterlichen Grillfest, das vom Förderverein der Schule gesponsert worden war, feierten die jungen Leute vom Gartenprojekt den erfolgreichen Abschluss ihres Einsatzes im Schulgarten.

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