13. Februar 2009, 17:10 Uhr

Computer und Service für acht Millionen Euro

Wetteraukreis (pdw). Der Wetteraukreis setzt bei der technologischen Modernisierung seiner Schulen zukünftig auf die ekom21. »Hessens größtes kommunales Dienstleistungsunternehmen wird ab April die IT-Ausstattung der Schulen übernehmen sowie den Service und die Supportleistungen erbringen«, teilt Landrat Joachim Arnold mit.
13. Februar 2009, 17:10 Uhr
ekom21-Geschäftsführer Bertram Huke, Landrat Joachim Arnold und Schuldezernent Helmut Betschel-Pflügel (sitzend, von links) bei der Vertragsunterzeichnung. (Foto: pdw)

Wetteraukreis (pdw). Der Wetteraukreis setzt bei der technologischen Modernisierung seiner Schulen zukünftig auf die ekom21. »Hessens größtes kommunales Dienstleistungsunternehmen wird ab April die IT-Ausstattung der Schulen übernehmen sowie den Service und die Supportleistungen erbringen«, teilt Landrat Joachim Arnold mit. Gemeinsam mit Schuldezernent Helmut Betschel-Pflügel unterzeichneten Arnold und ekom21-Geschäftsführer Bertram Huke einen Vertrag, der die Lieferung von rund 5000 Computern und die dazugehörigen Dienstleistungen für 89 Schulen im Kreisgebiet beinhaltet.

Im Rahmen einer europaweiten Ausschreibung habe sich die ekom21 zusammen mit ihrem Partnerunternehmen Rednet AG mit dem wirtschaftlichsten Angebot durchsetzen können, so Arnold. Für den Wetteraukreis bedeute dies Einsparungen im sechsstelligen Bereich. Insgesamt seien Komponenten und Dienstleistungen im Wert von rund acht Millionen Euro ausgeschrieben worden.

»Die Gebietsrechenzentren sind seit 1970 Partner und Dienstleister der Kommunalverwaltungen in Hessen. Daher freut es uns besonders, dass wir unsere Kompetenz nun auch im Bereich der Wetterauer Schulen beweisen dürfen«, freute sich Unternehmenschef Huke. In Zukunft sollen weitere Schulträger in diesem Segment unterstützt werden. Ähnliche Projekte mit Schulen betreibe der IT-Dienstleister bereits im Landkreis Gießen und in Nordhessen.

»Die langjährige Zusammenarbeit mit der ekom21 in vielen Bereichen bildet ein gutes Fundament für die Partnerschaft. Es freut mich, dass die Kooperation mit einem hessischen Unternehmen auch dazu beiträgt, Arbeitsplätze in der Region zu sichern«, betonte Arnold in seinen Ausführungen. Gleiches unterstrich Helmut Betschel-Pflügel: »Die dezentralen Standorte des Unternehmens sind Garant für kurze Wege und schnelle Reaktionszeiten - für Schulen ist das besonders wichtig.«

Von einer Herausforderung angesichts der Größe und Zeitdauer des Projektes sprachen Frank Neubauer, Betriebsleiter des Eigenbetriebs Gebäudewirtschaft (EGW), und der verantwortliche Projektleiter im EGW, Karl Heinz Loch. Der Eigenbetrieb Gebäudewirtschaft des Wetteraukreises ist für die IT in den Wetterauer Schulen verantwortlich und hat das EU-weite Vergabeverfahren durchgeführt. Die Vertragslaufzeit beträgt sechs Jahre.

Neben Softwarelösungen aus dem eigenen Rechenzentrum betreue die ekom21 auch dezentrale Technologie-Strukturen wie künftig bei den Wetterauer Schulen. Insgesamt erbringe man Dienstleistungen für mehr als 30 000 Anwender aus rund 550 Verwaltungen, erklärte Huke.



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