06. Dezember 2010, 19:10 Uhr

Skiclub: Rauschende Ballnacht in neuem Gewand

Friedberg/Bad Nauheim (har). Eine rauschende Ballnacht erlebten die Besucher beim 65. Nikolausball des Skiclubs Friedberg am Samstagabend im Saal des Dolce. Erstmals seit Jahren war der Ball wieder ausverkauft, ein Grund dafür waren einige Neuerungen.
06. Dezember 2010, 19:10 Uhr
Die Latein-Formation der Tanzschule Wehrheim-Gierok, Deutscher Meister der Tanzschulen, begeistert die Besucher des Skiclub-Balls mit akrobatischen Einlagen.

Dies begann beim Sektempfang im Spiegelsaal. Die oft kritisierte Limitierung auf ein Glas Sekt war aufgehoben, dazu sorgten die sechs Musiker des Gloria-Reuter-Sextett als »Marching Band« mit unplugged gespieltem Jazz und Oldies bereits beim Empfang für Partystimmung.

Neu waren auch die runden Tische im Saal, welche die langen Tischreihen ersetzten. »Man kann sich viel besser unterhalten, es herrscht eine gemütliche und familiäre Atmosphäre«, war zu hören. Die wichtigste Änderung war der Aufbau eines Buffetts mit großer Auswahl an Speisen im Cafébereich direkt vor dem Saal. Der Gang auf die Empore entfiel. Die Speisen wurden im Ballsaal eingenommen und diese mundeten allen köstlich.

So wurde das Ballgeschehen kompakter, der Saal war ständig voll, und zwischen den Gängen konnte das Tanzbein geschwungen werden. »Schön, dass sie auch beim Essen hier sind«, freute sich Dr. Wolfgang Jäger, Chef der Band, die einmal mehr den Musikgeschmack der Besucher traf. »Der Ball ist toll und es ist wunderbar, dass die Verantwortlichen auf den Besucherrückgang der letzten Jahre reagiert haben«, meinte nicht nur Stammgast Uli Lang. Dies sah auch Skiclub-Vorsitzender Dirk Pfannmüller so: »Der Ball wird nicht in Rente geschickt, auch wenn es der 65. ist. Er bleibt auf unbestimmte Zeit.«

Slow-Fox, Rumba, Wiener Walzer

Pfannmüller dankte dem Organisationsteam um Kerstin Achard sowie den vielen Helfern im Hintergrund, die bei der Vorbereitung aktiv waren. »Der Nikolausball hat seinen festen Platz im Kalender des Skiclubs und im kulturellen Leben der Wetterau«, war sich Pfannmüller sicher. Die Tanzfläche wurde dann von sechs Tanzpaaren des Skiclubs mit Slow-Fox, Rumba und Wiener Walzer eröffnet. Viel Beifall gab es für die Tänzer, deren Mitglieder die Gäste zum Wiener Walzer im »Schneeballsystem« aufforderten. Schnell füllte sich die Tanzfläche, und daran änderte sich im Verlauf des Abends, durch den Sieghard Höhne führte, wenig.

Höhepunkt war der Auftritt der jungen Lateinformation der Tanzschule Wehrheim-Gierok aus Friedberg. Im letzten Jahr formierte August Wehrheim die Gruppe mit jungen Männern und Frauen im Alter von 16 bis 18 Jahren und schrieb die Choreografie »Kiss«. Nach der Premiere im Herbst 2009 folgte im eine kleine Sensation: Die junge Gruppe wurde in Mannheim Deutscher Meister der Tanzschulen. Dass sie diesen Titel verdient hat, bewies die Formation auch beim Nikolausball. Immer wieder gab es Zwischenapplaus für die mit vielen Höchstschwierigkeiten gespickte Show und schließlich Standing Ovations. Als Zugabe präsentierte die Gruppe einen Tanz zum Weihnachtssong »Mele Kalikimaka« mit Hawaii-Feeling.

Auch das Gloria-Reuter-Sextett begeisterte mit nicht alltäglichen Showeinlagen. So spielte Keyboarder Harald Baumeister auf dem Kopf stehend den Titel »Zirkus Renz« in atemberaubender Geschwindigkeit auf dem Akkordeon. Ein letzter Höhepunkt war um Mitternacht die Bekanntgabe der Hauptgewinner der mit 400 Preisen bestückten Tombola. Topgewinne waren ein Fahrrad von Bikemax und ein Schmuckstück von Juwelier Kuhn. Danach wurde noch lange gefeiert und getanzt, und alle waren sich einig: Im neuen Gewand hat der Ball eine lange Zukunft.

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