22. Mai 2018, 18:31 Uhr

2000 Euro für Förderverein

22. Mai 2018, 18:31 Uhr
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Aus der Redaktion
Gemeinsam bei der Spendenübergabe (v. l.): Fördervereinsvorsitzender Konrad Dörner, Dr. Ulrich Groh, Turnierorganisatorin Heidrun Spuck, Renate Deutsch-Boberski (Freunde Zonta), Zonta-Präsidentin Vilborg Asmus-Reuter, GZW-Geschäftsführer Dr. Dirk M. Fellermann, Annemarie Nickel-Kleindienst sowie Torsten Kühnast vom Förderverein. (Foto: pv)

Krebs ist eine Diagnose, die das Leben von einem auf den anderen Tag auf den Kopf stellt. Neben der medizinischen Versorgung ist deshalb die psychische Betreuung wichtig. Doch nicht immer wird der Zuspruch, den speziell ausgebildete Psychoonkologen ihren Patienten geben, von den Krankenkassen vergütet. Das Brustzentrum Bad Nauheim füllt diese Lücken mit Spenden – und einer der treuesten Spender über die Jahre hinweg ist in dieser Angelegenheit der Zonta-Club Bad Nauheim-Friedberg.

Seit 2003 steht das alljährliche Bridgeturnier, das der Zonta-Club gemeinsam mit dem Bridgeclub organisiert und durchführt, im Zeichen der psychoonkologischen Betreuung der Patientinnen der Frauenklinik Bad Nauheim. Es findet stets im Ober-Mörler Schloss statt und erfreut sich großer Beliebtheit, sodass in jedem Jahr eine erkleckliche Summe erlöst werden kann.

Zur Übergabe des symbolischen Spendenschecks über erneut 2000 Euro trafen Vilborg Asmus-Reuter, Präsidentin des Zonta-Clubs Bad Nauheim-Friedberg, Turnier-Organisatorin Heidrun Spuck und die Vorsitzende der »Freunde Zonta«, Renate Deutsch-Boberski, im Wolfgang-Potinius-Facharzt- und Servicezentrum mit dem Chefarzt der Frauenklinik am Hochwaldkrankenhaus, Dr. med. Ulrich Groh, GZW-Geschäftsführer Dr. Dirk M. Fellermann und dem Vorsitzenden des Fördervereins Hochwaldkrankenhaus, Konrad Dörner, zusammen.

320 Neuerkrankungen

Dörner würdigte gemeinsam mit den weiteren Vorstandsmitgliedern Annemarie Nickel-Kleindienst und Torsten Kühnast das ausdauernde Engagement des Zonta-Clubs sowie des Bridgeclubs, ohne dessen große Beteiligung das Turnier nicht so erfolgreich verlaufen würde. Im Lauf der vergangenen 16 Jahre habe sich die Spendensumme auf einen stattlichen fünfstelligen Betrag summiert. Präsidentin Asmus-Reuter sicherte zu, die Frauenklinik und speziell die psychoonkologische Betreuung von Krebspatientinnen auch künftig unterstützen zu wollen.

Dr. Ulrich Groh berichtete von mehr als 320 Brustkrebs-Neuerkrankungen im vergangenen Jahr, die im Brustzentrum der Bad Nauheimer Frauenklinik behandelt worden seien. »Daran haben Sie, die Mitglieder des Zonta-Clubs, durch ihre regelmäßige finanzielle Unterstützung eines essenziellen Aspekts unseres Betreuungsangebots einen maßgeblichen Anteil«, betonte Dr. Groh.

Dem Dank schloss sich Geschäftsführer Dr. Fellermann an, der kurz auf die geplanten Erweiterungsneubauten einging. Ein erster Bewilligungsbescheid über sieben Millionen Euro sei kürzlich von Sozialminister Stefan Grüttner persönlich übergeben worden, derzeit werde der damit finanzierte Umbau des Operationstraktes und der Zentralsterilisation geplant. »In den nächsten Jahren gilt es dann, die Kompetenz der bei uns tätigen Ärzte durch adäquate Räumlichkeiten zu ergänzen«, sagte Dr. Fellermann.



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