15. August 2019, 20:17 Uhr

Ausflug im Zeichen der Glocken

15. August 2019, 20:17 Uhr
Die Teilnehmer haben sich die Kunstgießerei Rincker in Sinn angeschaut. Es ist die älteste Glockengießerei Europas in Familienbesitz. (Foto: pv)

Das Programm begann mit der Besichtigung der sehr bekannten Glocken- und Kunstgießerei Rincker in Sinn. Die Anfänge der Gießerei sind nur schwer auszumachen. Fest steht, dass es sich um die älteste Glockengießerei Europas in Familienbesitz handelt, die mindestens seit 1590 Kunstguss in allen Größen, Metallen und Legierungen in bester Qualität produziert. Hierunter versteht sich die Herstellung, Lieferung, Montage, sowie der Wartungsdienst für Glocken, Glockenspiele, Läutemaschinen und Turmuhren. Der Juniorchef der Firma informierte die Echzeller ausführlich über den hoch interessanten und sehr aufwendigen Vorgang der Glockenherstellung, an deren Vorgehensweise sich seit über 400 Jahren praktisch nichts verändert hat.

Nach dieser eindrucksvollen Firmenbesichtigung ging es weiter zu einem gemeinsamen Mittagsessen in »Gitti’s Almhütte« in Greifenstein. Anschließend begaben sich die Echzeller Wanderer zu Fuß auf die Burg Greifenstein mit einem Besuch der Burganlage und der »Glockenwelt«. Die Burgruine im Westerwald vermittelt heute noch den Eindruck einer imposanten Wehranlage. Im 17. Jahrhundert wurde die mittelalterliche Höhenburg als Residenz der Grafen Solms-Greifenstein ausgebaut. In dieser mächtigen, ovalen Bastion mit tiefen Wandnischen befindet sich seit 1984 ein Glockenmuseum. Zu sehen und zu hören sind hier Glocken aus aller Welt und aus einem Zeitraum von etwa tausend Jahren. Dabei erfuhren die Besucher viel über unterschiedliche Funktionen der Glocken, ihre Geschichte und Form, ihre Herstellung und ihr Schicksal in Friedens- und Kriegszeiten.

Die vielfältigen Glocken in der »Glockenwelt« lassen sich mit Gummihämmern zum Klingen bringen. Außerdem wird durch die Glockenschläge ein »Klangwellenbild« erzeugt, das die Kuppel der Bastion illuminiert. Nach diesem Rundgang war als nächstes Ziel die Ulmtalsperre eingeplant. Angeboten war eine Wanderstrecke von vier Kilometern bzw. die Fahrt mit dem Bus. Die Talsperre liegt im Ulmtal im hessischen Westerwald, einer naturbelassenen Berg- und Hügellandschaft zwischen Frankfurt und Köln in der Gemeinde Greifenstein, die als waldreichste Gemeinde Hessens gilt. Hier bestand die Möglichkeit bei Kaffee und Kuchen den Tag Revue passieren und gemütlich ausklingen zu lassen, bevor die Heimreise angetreten wurde. Wanderwart Adolf Hinterland plante und organisierte den Ausflug.

Schlagworte in diesem Artikel

  • Ausflüge
  • Besichtigungen
  • Familienbesitz
  • Gießereien
  • Lieferungen
  • Echzell
  • Redaktion
  • Schlagwort zu
    Meine Themen

    Sie haben bereits 15 Themen gewählt

    Sie folgen diesem
    Thema bereits

Klicken Sie auf ein Schlagwort, um es zu „Meine Themen” hinzuzufügen oder weitere Inhalte dazu zu sehen.


0
Kommentare | Kommentieren

Bilder und Videos

Kommentare

Kommentar hinzufügen

Kommentar schreiben - Ihre Meinung zum Thema ist gefragt


Kommentare werden erst nach einer Prüfung durch die Redaktion veröffentlicht. Bitte beachten Sie die Netiquette sowie die Hinweise nach dem Absenden Ihres Beitrags.


Überschrift
Meine Meinung





Sie haben noch kein Login? Jetzt kostenlos registrieren.

Registrieren Sie sich kostenlos um Ihren Kommentar abzuschließen:

Wir garantieren Ihnen, dass alle persönlichen Daten nur beim Verlag intern verwendet werden und nicht ohne Zustimmung an Dritte weitergegeben werden.


Bitte beantworten Sie noch die folgende Sicherheitsfrage:
Wieviel ist 1 + 2: 




Sie sind bereits registriert? Zurück zum Login.