17. Mai 2018, 20:29 Uhr

Ausflug in den Södeler Wald

17. Mai 2018, 20:29 Uhr

Wölfersheim. Welche Tiere leben im Wald? Wie viel Sauerstoff gibt ein Baum ab? Wie fühlt sich Rinde an? Die Kinder der Klasse 4c der Jim-Knopf-Schule kennen die Antworten. Sie haben sich mit Sarah Oberling von der Hessischen Gesellschaft für Ornithologie und Naturschutz am Södeler Wald getroffen – für »Zeitung in der Grundschule«. Dieses Projekt führt die Wetterauer Zeitung gemeinsam mit dem Aachener Institut zur Objektivierung von Lern- und Prüfungsverfahren (IZOP), den heimischen Grundschulen und mit Unterstützung der Sparkasse Oberhessen und der Ovag durch. Hier kommt der Bericht der Kinder zum Thema »Natur- und Artenschutz in der Region«:

Frau Oberling von der Hessischen Gesellschaft für Ornithologie und Naturschutz hat uns erklärt, dass ein Drittel von Deutschland mit Wald bedeckt ist. Sehr interessant war die Information, dass ein 100 Jahre alter Baum 4500 kg Sauerstoff abgibt. Von diesem Sauerstoff kann ein Mensch 13 Jahre leben. Bäume können außerdem als Lawinen- und Lärmschutz dienen und sorgen für angenehmes und kühlendes Klima. Es gibt 1200 verschiedene Pflanzenarten und 76 verschiedene Baumarten, erläuterte Frau Oberling. Weil die Bäume und Wälder eine wichtige Aufgabe haben, wurde das Nachhaltigkeitsgesetz erfunden. Das Gesetz lautet: Wenn ein Baum gefällt wird, muss ein anderer gesetzt werden. Mia Sophie Heßler

Frau Oberling hat uns sehr viel über den Wald erzählt. Zum Beispiel, dass ein Wald aus fünf verschiedenen Schichten besteht: der Baumschicht, der Strauchschicht, der Krautschicht, der Moosschicht und der Wurzelschicht. In den verschiedenen Schichten leben bis zu 1000 verschiedene Tierarten. In den Bäumen gibt es verschiedene Vögel und Eichhörnchen. In den Sträuchern kann man Füchse, Schmetterlinge und Dachse beobachten. In der Krautschicht sind Hasen, Feldhamster und Mäuse zu Hause. In der Wurzelschicht fühlen sich Maulwürfe, Mäuse, Feldhamster, und Regenwürmer wohl. Außerdem ist der Wald ein großer Wasserspeicher, in einem Quadratmeter sind 200 Liter Wasser enthalten, so viele, wie in eine Badewanne passen. Lara Dietz

Keine Angst vor Insekten

Im Wald gibt es viele Insekten. Bis zu 1 Million Insektenarten gibt es auf der Welt. Manche Insekten sieht man nicht auf einen Blick, andere können fliegen. Im Wald sind zum Beispiel: Pillendreher, Weberknechte, Spinnen, Hundertfüßler, Nacktschnecken und Käfer. Sarah Franzmann

Frau Oberling hatte zwei Taschen dabei, worin sich Becherlupen und vieles mehr befanden. Nachdem sie uns vieles erklärt hatte, durften wir Insekten einfangen. Das haben wir in einem Team gemacht. Als wir dann Insekten eingefangen hatten, sind wir wieder zurück zu Frau Oberling gegangen. Wir haben ihr die Insekten gezeigt, und sie hat uns gesagt, wie sie heißen. Andere (z. B. Conner) haben sich getraut, sie auf ihre Hand zu lassen. Danach haben wir sie alle freigelassen. Paul Schneider

Im Wald gibt es viele Insekten. Zum Beispiel: Fliegen, Spinnen, Hundertfüßler (Steinläufer), Pillendreher, Nacktschnecken und noch viele mehr. Insgesamt gibt es 1250 Insektenarten. Es gibt bis zu 76 verschiedene Baumarten. Das Klima verändert sich im Wald. Hier ist es nämlich kalt, und wenn man aus dem Wald rausgeht, ist es wieder wärmer. Es gibt im Wald Tiere. Zum Beispiel: Hirsche, Wildschweine, Rehe, Schlangen, Mäuse, Wölfe, Füchse und noch mehr. Aus Holz von den Bäumen kann man Sachen bauen, zum Beispiel: die Kuhwaldhütte im Södeler Wald und Holzzäune. Julie Williams

Wir sollten Insekten suchen. Julie und ich haben einen Hundertfüßler (Steinläufer) gefunden und einen schwarzen Grashüpfer. Die meisten haben Spinnen gefunden, im Wald leben sehr viele Insekten. Wir haben eine Maus gesehen, aber die ist schnell weggerannt. Und dann haben wir ein Spiel gespielt, da mussten wir uns entspannen, aber man durfte kein Geräusch machen. Ich habe Vogelgezwitscher und meine Nachbarin hat Spechtgeräusche gehört. Hong Ha Hoang

Der Wald hat viele Funktionen. Zum Beispiel, dass er Sauerstoff abgibt und Kohlendioxid filtert und aufnimmt. Aus dem Holz der Bäume kann man Möbel und Papier herstellen. Der Wald bietet auch einen Lebensraum für Tiere und Insekten. Im Wald ist es viel kühler als in der Stadt und im Feld, weil der Wald Schatten bietet. Bei Bodenerosionen wird ja oft Boden weggespült. Aber die Wurzeln der Bäume halten die Erde fest, so dass sie nicht weggespült wird. Ein Wald wird oft an Bergen gepflanzt, weil sie Lawinen dann wie ein Fanggitter aufhalten. Wälder schützen auch vor Lärm, deswegen werden auch ganz viele Wälder an Flughäfen oder an Autobahnen gepflanzt. Paul Pacula

Frau Oberling hat uns sehr viel über Waldschichten erzählt. Davor haben wir Insekten gesucht. Ich habe einen Weberknecht gefunden. Am Ende haben wir zwei Spiele gespielt. Sie hießen »Bäume ertasten« und »Geräusche hören«. Als Frau Oberling gegangen ist, haben wir noch Fußball gespielt.

Kevin Gronkowski

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