16. August 2019, 20:23 Uhr

Bei Elvis-Rot über die Kaiserstraße

16. August 2019, 20:23 Uhr
Der Spaziergang zu den Elvis-Ampeln wird zu einem fröhlichen Event. Bürgermeister Dirk Antkowiak (5. v. l.) hält immer wieder den Verkehr an, damit sich die Elvis-Fans mit der roten Ampel fotografieren lassen können. (Foto: lod)

Kleidung und andere Gegenstände aus der Militärzeit von Elvis Presley stehen im Mittelpunkt der beiden Sonderausstellungen im Wetterau-Museum anlässlich des zwölften Elvis Weekend, das noch bis morgen eine Vielzahl von Veranstaltungen bietet.

Die Ausstellungseröffnung am Donnerstagabend bildete den stimmungsvollen Auftakt des viertägigen Festes. Günter Kiefer, Vorsitzender des Elvis-Presley-Vereins Bad Nauheim-Friedberg, begrüßte zahlreiche Elvis-Fans. Sein besonderer Gruß und Dank für die sehr gute Zusammenarbeit mit der Stadt ging an Bürgermeister Dirk Antkowiak und die Erste Stadträtin Marion Götz, die als Initiatorin der Elvis-Ampeln rund um den Elvis-Presley-Platz besonders gefeiert wurde.

»Wir, die Stadt, unterstützen den Verein sehr gerne. Wir haben eine tolle Zusammenarbeit«, lobte Antkowiak und nannte ein Beispiel: Eine Gruppe Elvis-Fans aus Belgien und den Niederlanden hatte kürzlich bei der Stadt ihren Besuch angekündigt und wollte in die ehemalige Kaserne. »Ich habe Günter Kiefer angerufen, und zusammen haben wir das gemacht. Die Elvis-Fans haben schließlich im Museum die Merchandising-Artikel fast ausverkauft«, erklärte Antkowiak. Inzwischen sind T-Shirts, Tassen, die neue Base-Cap und andere Souvenirs rund um die Elvis-Ampel wieder eingetroffen und an der Museumskasse erhältlich.

Helme, Abzeichen, Kochgeschirr

Zur Ausstellungseröffnung waren auch Meike Berger und Angela Storm, die Initiatorinnen für die Elvis-Bronze-Statue, gekommen, die auf einer Brücke in Bad Nauheim aufgestellt werden soll (die WZ berichtete). »Wir drängen uns so lange überall auf, bis die Statue steht«, sagten die beiden Elvis-Fans, die am Wochenende in Bad Nauheim weiter Spenden sammeln werden. 10 000 Euro sind bereits zusammengekommen. Nach dem offiziellen Teil schloss Museumsleiter Johannes Kögler die Tür zu den beiden Sonderausstellungsräumen auf. Blickfänge im ersten Raum, der vom Elvis-Verein gestaltet worden ist, sind Uniformen, Helme, Abzeichen, Kochgeschirr und vieles mehr, was in der US-Army Ende der 50er Jahre genutzt worden war. Sammler Hadley Watson, Ehemann von Christine Kraus-Watson, der zweiten Vorsitzenden des Elvis-Vereins, hat die Präsentation zusammengestellt. Passend dazu werden Bilder des King in den entsprechenden Uniformen gezeigt. Im zweiten Raum hat Kögler in den Präsentationen »Amerikaner in Friedberg 1945 - 2007« und »Friedberg - The Army Home of Elvis« die Geschichte der US-Army in der Kreisstadt aufgearbeitet. Gezeigt werden bereits bekannte Objekte, wie ein Original-Fotoalbum aus den frühen 50ern und die US-amerikanische Fahne, die nach der Kapitulation 1945 in Friedberg gehisst wurde. Zu den Erinnerungen an die Zeit des King in Friedberg gehört auch die Post-Uniform des in diesem Jahr verstorbenen Franz Köster, der Elvis bei einer Pressekonferenz in den Ray Baracks ein Telegramm überreicht hatte und als Elvis-Postbote bekannt geworden war.

Neu im Eröffnungsprogramm war ein Spaziergang zu den Elvis-Ampeln, der zum fröhlichen Event wurde. Immer wieder wurde singend die Straßenseite gewechselt. Bürgermeister Dirk Antkowiak hielt kurz den Verkehr an, damit die Elvis-Fans mit der roten Ampel im Hintergrund fotografiert werden konnten. Die Autofahrer nahmen es mit Humor, winkten, hupten und freuten sich mit. Zurück im Museumshof stimmte Elvis-Interpret Michael Aden die Fans mit den großen Klassikern des King auf das zwölfte Elvis Weekend ein.

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