03. Juni 2019, 20:03 Uhr

Bis die Shirts klatschnass sind

03. Juni 2019, 20:03 Uhr
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Aus der Redaktion
Sängerin Pia Pilz und Gitarrist Nino Kann heizen den Kindern ein. (Foto: pv)

Am Freitagvormittag hat der Bürgertreff sprichwörtlich gebebt: Über 120 Kinder der vier Reichelsheimer Kindergärten rockten mit beim Auftritt der Pia-Nino-Band. Es war eine Show zum Mitmachen, Zuhören und Mitsingen, von den Kindermusikern Pia und Nino bewegungsintensiv inszeniert.

Fröhliche, moderne Musik mit lustigen und frechen Texten bringen die beiden Musiker mit viel Witz und Charme auf die Bühne. Dabei präsentiert sich die Pia-Nino-Band allzeit überraschend, musikalisch vielfältig und gibt eine »klatschende Hände, tanzende, springende und singende Kinder-Garantie«.

Pia und Nino erzählen in ihren eigenen Songs von viel zu kleinen Koffern, geheimen Privatdetektiven, vom klein sein und groß werden, vom Cool sein und von der wichtigsten aller Faschingsfragen: »Als was geh’ ich nur?« Die Rockhymne »Wir sind bunt« ist Motto und Haltung zugleich und kam gut bei den Kindern an. »Das Tolle an dieser Band ist, dass die Kinder von Anfang bis Ende der Show durch Bewegung, Tanz und Mitsingen voll dabei sind«, sagte Christa Bachmann, Leiterin der Kita »Purzelbaum« Beienheim.

Sängerin Pia Pilz ist Diplompädagogin, Gitarrist Nino Kann Grundschullehrer. Kein Wunder also, dass die Musiker so gut bei den kleinen, aber auch großen Zuhörern ankommen. »Ich bin jetzt fast eine Stunde nur gehüpft«, erzählte der sechsjährige Henrik stolz, und Sophia sagte: »Mein ganzes T-Shirt ist durchgeschwitzt.« Bezahlt wurde der Bandbesuch vom Erlös der Flohmärkte, welche die Kindergarteneltern der Stadt zweimal im Jahr veranstalten. Beteiligt hieran der Beienheimer Kindergarten »Purzelbaum«, die »Flohkiste« aus Weckesheim und die Reichelsheimer Kindergärten »Holzwurm« und »Steinbeißer«. Unterstützt wurde die Veranstaltung von der Jugendpflege.

Mit »Schade, dass die Zeit vorbei ist« verabschiedete sich die Band nach einer guten Stunde. Auf dem Weg zurück in den Kindergarten summten die Kleinsten ihre neuen Ohrwürmer - denn diese Songs waren anscheinend gekommen, um zu bleiben.



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