Wetterau

Blasmusik und Partyhits

Den bunten Kerbabend in der Römerhalle eröffnete Bürgermeister Adrian Roskoni mit drei gezielten Schlägen. Nun war angezapft, Roskoni dankte den Kerbburschen für deren Engagement und diese verteilten das Angezapfte im Saal. Es musizierten der Musikverein Ober-Wöllstadt und die Wettertaler. Den zweiten Teil des bunten Samstagabends gestaltete die Partyband Shake.
30. September 2019, 20:38 Uhr
Udo Dickenberger

Den bunten Kerbabend in der Römerhalle eröffnete Bürgermeister Adrian Roskoni mit drei gezielten Schlägen. Nun war angezapft, Roskoni dankte den Kerbburschen für deren Engagement und diese verteilten das Angezapfte im Saal. Es musizierten der Musikverein Ober-Wöllstadt und die Wettertaler. Den zweiten Teil des bunten Samstagabends gestaltete die Partyband Shake.

Zuvor hatten die 24 Kerbburschen den Baum unter reger Anteilnahme des Publikums vor der Römerhalle aufgestellt. Der Musikverein spielte unter Leitung der neuen Dirigentin Lisa Bodem, die ihre Premiere absolvierte, aufmunternde Stücke. Nun war im Freien genug geleistet. Der Musikverein setzte in der Halle mit dem Marsch »Wien bleibt Wien« und der Polka »Rosamunde« sein Programm fort. Christof Westerfeld moderierte und der Musikverein-Chef Bernd Eisenhut steuerte die Gesangseinlagen bei.

Besuch aus Oppershofen

Die Bläser ließen den weißen Flieder wieder blühen und spielten Schlager von Udo Jürgens, zu denen die Kerbburschen zum Eröffnungstanz antraten. Mit dem »Böhmischen Traum« schloss der Musikverein seinen Auftritt ab.

Die Wettertaler aus Oppershofen setzten das Programm unter Leitung von Anja Müller fort. Narrenclub-Chef Marcel Heller hatte den Kontakt zu den Wettertalern vermittelt. Kerbbursche Lukas Kirchner erläuterte am Rande der Veranstaltung, dass die Kerb am Freitag mit Hits aus den 90ern begonnen hatte, die der HR-Moderator Dennis Schulz präsentierte. Am Sonntag organisierte die katholische Jugend den Frühschoppen. Am Montag folgte der Kerbrundgang durch Ober-Wöllstadts Straßen mit Musik und Getränken.

Vereinsring-Chef Heinz »Ricky« Feuerbach erinnerte am Kerbabend daran, dass dem Vereinsring die Organisation der Kerb im Jahr 2001 zu viel wurde und er deshalb froh war, dass die Kerbburschen die Gestaltung übernahmen. Jetzt feiern sie schon bald ihr 20-jähriges Bestehen. Zuvor hatten von 1991 bis 2000 acht Vereine die Verantwortung für die Ober-Wöllstädter Kerb.

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