05. Juni 2019, 20:18 Uhr

Brennende Hitze und viel Staub

05. Juni 2019, 20:18 Uhr
Die Buggys auf der Rennstrecke werden von den Fahrzeugführen auf der Tribüne gesteuert. Nur wer sein Auto perfekt vorbereitet hat und sicher fährt, schafft es ins Finale. (Foto: pm)

Auf dem Vereinsgelände des MSC Ober-Mörlen heulten wieder die Motoren: Grund war der dritte Hessencuplauf OR 8 und Qualifikationslauf für die Deutsche Meisterschaft 2019.

Doch was ist OR 8 überhaupt? OR 8 bezeichnet die Klasse Offroad 1:8, dabei werden mit ferngesteuerten Renn-Buggys welche über einen kleinen Zweitaktmotor oder einen Elektromotor verfügen, Rennen ausgetragen. Die 50 Zentimeter langen und 3,5 Kilo schweren Fahrzeuge erreichen dank Leistung im Überfluss je nach Übersetzung bis zu 70 Kilometer pro Stunde und meistern spektakuläre Sprünge ohne Schaden zu nehmen. Bei den Rennen geht es um Bruchteile einer Sekunde, es wird bis zum Schluss um Platzierungen gekämpft.

Wetter beeinträchtigt Fahrzeuge

Die Fahrer konnten ihre Fahrzeuge zunächst im Training auf die Strecke abstimmen und auch die Fahrer mussten sich erstmal an den neuen Gegebenheiten orientieren. Nach drei Trainingsläufen ging es an die drei Vorläufe. Dabei wird gegen die Zeit gefahren und der Fahrer mit den meisten Runden in der kürzesten Zeit führt das Feld an. Durch die Vorläufe entsteht eine Rangliste nach der die Finale eingeteilt werden. In den Finalen selbst wird nach dem K.-o.-Prinzip gefahren: Die ersten drei und im Halbfinale die ersten sechs steigen in das nächst höhere Finale auf.

Nach den Vorläufen führte in der Hobbyklasse Haroun Schobner vor Stefan Leichner und Philipp Kremer. Die Klasse Expert wurde von Carsten Keller angeführt vor Berkan Kilic und Aaron Münster. In der Klasse Elo führte Burak Kilic vor Tim Kunz und Jan Allendörfer.

Der erste Tuniertag endete mit dem Jugendendlauf. Die Organisatoren freuten sich darüber, 19 Jugendliche im Jugendfinale begrüßen zu dürfen. Die Jugend sei letztlich die Zukunft für die Vereine und den RC-Modellsport. Gewonnen hat Anastasio Förg vom MSC Ober-Mörlen, vor Vladislav Schiopu vom ESV Bischofsheim und Christopher Förg vom MSC Ober-Mörlen

Am zweiten Wettkampftag brannte die Sonne, der Staub flog durch die Luft, in der Boxengasse brannte die Luft und die Fahrer schwitzten auf dem Fahrerstand. Es war sehr heiß, was bei einigen Fahrzeugen auch seinen Tribut forderte: Die Tanks waren früher leer, und die Fahrzeuge fielen kurz vor den regulären Boxenstops aus. Die Fahrer, die die Situation und die Witterung richtig gedeutet hatten, schafften es ins Finale.

In der Klasse Hobby gewann Jan Allendörfer (MSC Ober-Mörlen) vor Haroun Schobner (MSV Linsengericht) und Patrick Täger (ESV Bischofsheim). Die Klasse Expert führte Carsten Keller vom MFK Kürten vor Berkan und Burak Kilic, beide vom BIG Hamburg an. In der Klasse Elektro siegte Burak Kilic vom BIG Hamburg vor Julien Schmidt und Jan Allendörfer, beide vom MSC Ober-Mörlen.

Für Teilnehmer und Gäste gab es allerlei Salate, Leckereien vom Grill und Pommes und später Kaffee und Kuchen. Letztlich war es eine tolle Veranstaltung, die auch von einigen Top-Fahrern als Warm-up für die anstehende Deutsche Meisterschaft genutzt wurde.

Wer den Hessencup verpasst hat kann die Renn-Action vom 23 bis zum 25. August bei der Deutschen Meisterschaft auf der Rennstrecke in Ober-Mörlen erleben.

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