14. September 2019, 12:00 Uhr

15. März 2020

Bürgermeister Dr. Bernhard Hertel tritt erneut zur Wahl an

Er möchte eine vierte Amtszeit: Bürgermeister Dr. Bernhard Hertel titt bei der Wahl am 15. März 2020 an. Die SPD nominierte den 64-Jährigen bei der jüngsten Vorstandssitzung.
14. September 2019, 12:00 Uhr
»Mach’s noch einmal«: Bernhard Hertel (r.) nimmt den Auftrag zur Kandidatur vom SPD-Vorsitzenden Erhard Reiter entgegen. (Foto: pm)

Gollacker, Bürgerhaus-sanierung, Kinderbetreuung - die bestimmenden Themen in Niddatal haben sich seit der Bürgermeisterwahl 2014 nicht geändert. Kein Wunder also, dass Bürgermeister Dr. Bernhard Hertel - seit 2002 im Amt - seine Mission nicht als abgeschlossen sieht. »Ich bin noch nicht fertig«, sagte er nach dem Treffen des SPD-Vorstands, der ihn dieser Tage als Kandidaten für die Bürgermeisterwahl am 15. März 2020 nominierte.

Wie bei der Wahl 2008, als Hertel 60,7 Prozent holte, trift der parteilose, aber stets SPD-nahe Amtsinhaber dabei auf Michael Hahn (CDU, heute Stadtrat). Dritter Kandidat ist der parteilose Dr. Ralf Binsack, Sprecher der Gollacker-BI. Gewinnt Hertel, wäre es die vierte Amtszeit für den 64-Jährigen.

»Bernhard steht für Konstanz und Weitsicht. Außerdem verfügt er über große Erfahrung in der Verwaltung und das ist und bleibt eine Hauptaufgabe eines Bürgermeisters«, begründete Erhard Reiter für den SPD-Vorstand die Entscheidung für Hertel. Sein »sozialökologisches Verständnis« der Kommunalpolitik trage man voll und ganz mit. Sozialdemokraten und Linke bilden seit der Kommunalwahl 2016 eine Koalition für den Bürgermeister.

Hertel äußerte sich im Verlauf der Sitzung zu seinen Zielen für die kommende Amtszeit. Laut SPD-Pressemitteilung führte er aus, dass ihn die laufenden Projekte - die Bebauung des Assenheimer Gollackers, die Renovierung des Bürgerhauses Ilbenstadt und der Bau eines Kindergartens »im Zentrum Ilbenstadts« - dazu bewogen hätten, erneut zu kandidieren. Auch die Zusammenarbeit mit der rot-roten Koalition im Stadtparlament sei für seine Entscheidung wichtig gewesen: Nach 15 Jahren ohne eigene Mehrheit im Parlament sei er stolz auf die »vielen Vorhaben«, die gemeinsam seit der Kommunalwahl vor drei Jahren angepackt worden seien. Als Beispiele nannte er die Umgestaltung des Brunnenplatzes in Bönstadt und das Baugebiet für junge Familien in Kaichen. Hertel wies aber auch auf die Schwierigkeiten hin, die man gemeinsam gemeistert habe, etwa die Ausschreibung für die neue Kita im Kloster Ilbenstadt, die - Premiere für Niddatal - europaweit erfolgt. »Wir haben viele Steine ins Rollen gebracht«, betonte Hertel.

Augenmerk auf Vereine

Er sehe aber auch weiteres Entwicklungspotenzial in seiner Kommune, sagte der 64-Jährige. »Wir sollten im Stadtparlament und auch aus der Stadtverwaltung wieder ein größeres Augenmerk darauf legen, unsere Vereine zu fördern, denn schließlich sind sie es, die unsere Gemeinschaft zusammenhalten.« Dazu präsentierte Hertel dem SPD-Vorstand erste Ideen, die er in den kommenden Monaten mit den Vereinsvertretern diskutieren möchte.

Lukas Dittrich, der aus Niddatal stammende Vorsitzende der Jusos Wetterau, lobte Hertel dafür, dass er sich auch die großen Projekte zutraue, die auch häufiger zu Kritik führten. SPD-Fraktionsvorsitzender Achim Saßmannshausen lobte Hertel für dessen »besonnen Umgang« mit Kritik.

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