13. Juni 2019, 18:36 Uhr

Dafür gibt es die »Umweltbiene«

13. Juni 2019, 18:36 Uhr
Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 4 b der Grundschule Ockstadt hat sich mit Schulleiterin Ellen Bernhard, Marktleiter Jürgen Winkes und Landrat Weckler (v. l.) getroffen. Die Kinder haben vor Ort gesehen, dass es noch viel Plastik in Supermärkten gibt, es aber auch ohne gehen kann. (Foto: pv)

Dass es vor allem junge Menschen sind, die sich um die Zukunft unseres Planeten sorgen, zeigen die »Fridays for Future«-Demonstrationen von Schülerinnen und Schülern, an denen meistens Jugendliche und junge Erwachsene beteiligt sind.

In Ockstadt hat die Klasse 4b der Grundschule gezeigt, dass das Thema Umweltschutz auch jüngere Kinder intensiv bewegt. Gemeinsam mit ihrer Sachkundelehrerin haben sie im Unterricht die Aktion »Umweltbiene« entwickelt, mit der im örtlichen Edeka-Markt von Marktinhaber Jürgen Winkes plastikfreie oder plastikarme Produkte gekennzeichnet werden sollen. Im Vorfeld haben die Kinder einen Fragebogen entwickelt und im Elternhaus das Interesse an plastikfreien Produkten ermittelt. Ergebnis: Fast durch das gesamte Warensortiment gehen die Vorschläge, wie Waren auch ohne Kunststoffverpackung verkauft werden können.

Bewusstes Einkaufen wichtig

Dabei haben die Kinder schon eine ganze Reihe von Vorschlägen, wie man Plastik vermeiden kann. »An allererster Stelle«, so Moritz Merbs, der junge Initiator der Aktion Umweltbiene, »steht bewusstes Einkaufen: Glas statt Plastikflaschen, der Verzicht auf Plastiktüten, die leicht durch Stoffbeutel oder Einkaufskörbe ersetzt werden können und an der Frischetheke kann man Wurst und Fleisch in mitgebrachten Gefäßen einpacken lassen.«

Landrat Jan Weckler hat dieser Tage zusammen mit den Schülerinnen und Schülern der Klasse 4b den Edeka-Markt in Ockstadt besucht und fand lobende Worte für alle Beteiligten: »Ich finde das großartig, dass ihr euch Gedanken um die Zukunft unseres Planeten macht und mit konkreten Vorschlägen zeigt, dass es Alternativen zum Kunststoff gibt.« Lobende Worte hatte Landrat Weckler auch für Jürgen Winkes, der seinen Edeka-Markt als Raum für die Aktion der Grundschüler zur Verfügung stellt.

»Aktionen wie die der Grundschule in Ockstadt ändern vielleicht nicht direkt die Welt, aber sie sind ein Schritt, dies zu tun. Das ist ein Schritt hin zu persönlicher Verantwortung im Sinne von nicht nur global klagen, sondern lokal handeln«, sagte der Wetterauer Landrat.

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