23. Juli 2019, 20:26 Uhr

Der große Sprung nach vorn

23. Juli 2019, 20:26 Uhr
Ein Großteil der Investitionsmittel des Kreises fließt in den Schulbau. Unser Archivbild zeigt Landrat Jan Weckler und Rektorin Katharina Merkel auf der Baustelle der Wettertalschule in Rödgen. (Foto: prw)

»Die Wetterau ist ein Schii-Gebiet«, reimt Martin Schnur, Liedermacher und Kulturpreisträger des Wetteraukreises. Auf Oberhessisch vermittelt er damit, dass die Wetterau landschaftlich schön und eine Region ist, in der es sich gut leben lässt. Die Menschen haben hier gute Pers-pektiven.

Martin Schnur ist nicht der Einzige, der zu diesem Ergebnis kommt. Auch der Prognos-Zukunftsatlas, der jetzt von der Wirtschaftszeitung »Handelsblatt« vorgestellt worden ist, bestätigt dem Wetteraukreis gute Perspektiven. Insgesamt wurden nach Angaben der Kreisverwaltung 401 Landkreise in ganz Deutschland nach Chancen und Risiken bewertet. Dabei wurden wirtschaftliche Dynamik, wirtschaftliche Stärke, Demografie, Arbeitsmarkt und Innovationsfähigkeit berücksichtigt.

Aufwärtstrend in allen Kategorien

Das Ergebnis: Der Wetteraukreis steht an Platz 94 von 401 Landkreisen und damit vor dem benachbarten Main-Kinzig-Kreis (Rang 102), dem Kreis Gießen (Rang 110) und dem Vogelsbergkreis (Rang 298). Das deutschlandweite Ranking erscheint alle drei Jahre. Bei der letzten Veröffentlichung 2016 lag der Wetteraukreis noch auf Rang 151.

»Ich freue mich sehr, dass wir uns so deutlich nach oben verbessert haben, und zwar in allen einzelnen Kategorien«, kommentiert Landrat Jan Weckler die Resultate der Untersuchung. Wie die aktuelle Auswertung zeigt, hat sich der Wetteraukreis in allen fünf Themenbereichen verbessert: Dynamik (plus 75), Stärke (plus 51), Demografie (plus 39), Arbeitsmarkt (plus 42) und Innovationskraft (plus 20). »Das ist ein Trend, der in die richtige Richtung geht und belegt, wie attraktiv der Wetteraukreis ist und auch künftig sein wird«, sagt der Landrat. Die Ergebnisse des Prognos-Zukunftsatlas seien Beleg dafür, dass auch künftig ein gesundes Wachstum möglich sein werde.

Verwaltung und Politik wollten möglichst gute Bedingungen schaffen, auch in Regionen, wo die Infrastruktur vielleicht nicht ganz so gut, die Anbindung ans Rhein-Main-Gebiet und an Frankfurt nicht optimal und leicht sei wie beispielsweise im südlichen Teil des Wetteraukreises. In den vergangenen Jahren sei viel für die Verbesserung der Situation getan worden. »Insbesondere haben wir massiv Schulden abgebaut sowie in Schulen und die Infrastruktur investiert. Diese Politik werden wir weiterführen und dazu beitragen, dass der Wetteraukreis im Wettbewerb der Regionen mithalten kann«, betont Weckler.

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