11. Februar 2019, 20:23 Uhr

Die Assemer Narrhalla bebt

Bei der Kostümsitzung der Assenheimer Karnevalgesellschaft Verein Humor (AKG) bewies Sitzungspräsident Achim Bohn, dass er auch protokollieren kann. Er berichtete den gut gelaunten Narren im Bürgerhaus, wie er zu seinem Amt gekommen war.
11. Februar 2019, 20:23 Uhr
Avatar_neutral
Von Udo Dickenberger

In seinem humorvollen Beitrag kam das zerstörte Kriegerdenkmal ebenso aufs Tapet wie das immerwährende Gerüst an der Verwaltung.

Mit Edda Wehrße, Rita Mick-Solle, Wolfgang Kröll und Dieter Dallwitz blies Bohn die Eröffnungshymne. Es musizierten Rainer Walter und Bernd Piee. Der Elferrat marschierte mit der Garde ein. Diverse Delegationen wurden begrüßt. Auch wurde viel getanzt: Zu feurigen Rhythmen riss »The next step« das Publikum mit. Die Garde 2 entzückte mit ihrem spritzigen Tanz.

 
Fotostrecke: Sitzung der AKG Assenheim 2019

Marc Leon Menk berichtete in der Bütt von desolaten Familienverhältnissen und der zerstörerischen Heimwerkerkarriere des Vaters. Bald war das Haus ausgiebig verwüstet und erst der mit einem Anruf beim Handwerker verbundene Urlaub brachte Rettung.

 

Hoheiten und Ehrungen

Das neue Tanzmariechen Lea Rau begeisterte das Publikum. AKG-Vorsitzender Bernd Siegmann und Schatzmeister Frank Meisinger empfingen die königlichen Hoheiten aus Ober-Mörlen, Erbstadt, Eichen und Rosbach. Für ihre 25-jährigen Aktivitäten wurden Vanessa Walter, Nicole Haas, Jennifer Kraft, Annabell Meisinger und Katharina Huhn geehrt und erhielten den Großen Verdienstorden. Ihre Laufbahn wurde rekapituliert. Anschließend gestalteten sie die Abwehr eines außerirdischen Angriffs. Der Asteroid wurde gerammt – und alles war gut. Sie luden in einem zweiten Sketch zum Waschen ein und stimmten Songs an.



Die »Twirling Devils« und die »Majorettes« ließen ihre Stäbe kreisen und tauchten in die Tiefen des Ozeans. »Arielle, die Meerjungfrau« wurde glücklich befreit und mit einer Seele versehen. Ursula und Dieter Dallwitz entwickelten ihre gravierenden Eheprobleme. Mit der Frau in Urlaub zu fahren, bedeute den doppelten Preis und den halben Spaß, so ein Resümee. Die Aufgaben des »Deck-Offiziers« bereiteten Rätsel. Die Fassung »Geh mal eriwwer« von »Down by the river« überzeugte jeden Musikkenner im Saal.

Florian Fink tanzte Solo mit hohen Schwierigkeitsgraden und die Formation »Heart to dance« entzückte mit Tempowechseln und Drive. Die »Borkies« entzückten mit ihrem feinen Humor. Sie zeigten das düstere Leben im »Waldgasthof zum Hexenhaus«, wo die degenerierten Geschwister Hänsel und Gretel eintrafen und sich an der kreuzbiederen Hexe zu schaffen machen. Das gute Stück war vollkommen fluguntauglich. Zu den rechten Stichworten stellten sich die passenden Schlager ein.

»The next step« zeigte eine wilde Party, in die gruselige Elemente einbrachen. Passend stellten sich die »Ghostbusters« ein. Die »Bewegten Männer«, das Männerballett der AKG, untersuchten in ihrer neuen Choreografie einen geheimnisvollen Sarkophag aus dem alten Ägypten. Dem vertrottelten Pharao wurde zu einer angestaubten Gefährtin verholfen.

Das Publikum war hingerissen. Nach der Zugabe kamen alle zum Finale und langem Applaus auf die Bühne.



0
Kommentare | Kommentieren

Bilder und Videos