16. Mai 2017, 05:00 Uhr

Volksfest

Die Perlen hinter den Toren

Der Tag der offenen Höfe in Nieder-Rosbach hat sich zu einem kleinen Volksfest entwickelt. Auch in diesem Jahr gab es hinter den Toren wieder viel Interessantes zu entdecken.
16. Mai 2017, 05:00 Uhr
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Von Edelgard Halaczinsky
Gemütlich schlendern die Besucher durch Frankenstraße und Erbsengasse. Sie erfreuen sich des Angebots, das beim Tag der offenen Höfe präsentiert wird. Auch der drohende Regen stört die Gäste nicht. (Fotos: lh)

Hinter den Hoftoren von Nieder-Rosbach verbergen sich viele Gewerbebetriebe oder Dienstleister. Und viele von ihnen sind schon seit Generationen dort angesiedelt. Wohnen und Arbeiten werden hier zu einer Kombination, die es zum Beispiel in Neubaugebieten kaum gibt. Am Samstag hatten Interessierte und Feierfreudige die Gelegenheit, sich ein Bild davon zu machen.

Alle zwei Jahre öffnen die Anwohner von Frankenstraße und Erbsengasse ihre Tore und laden bei Spiel und Spaß, Musik und Tanz zum Tag der offenen Höfe ein. Dann zeigen sie jene Vielfalt, die es nicht verdient hat, im Verborgenen zu liegen. Schon zum siebten Mal präsentieren dort Handwerker ihre Kunst, und Künstler ihre Werke – und natürlich gab es von Kaffee und Kuchen bis hin zum Imbiss und einem guten Tropfen alles, was einen Samstagnachmittag zum Erlebnis werden lassen konnte. Mittlerweile hat sich der Tag der offenen Höfe zu einem kleinen Volksfest entwickelt, das auch über die Ortsgrenzen hinaus Beachtung findet.


"Rote Teufel" mittendrin

Ob Bauchtanz oder Rock’n’Roll, ob Blues oder Boogie – am Samstag gab es abwechslungsreiche Unterhaltung für jeden Geschmack, und auch Hundeliebhaber kamen bei der Suchhundvorführung, organisiert von Beate Karschny, auf ihre Kosten. Der Posaunenchor spielte wieder auf, und im Hof Kesper gab es gar eine Autogrammstunde mit Spielern des EC Bad Nauheim – natürlich mit dem »Teufel im Nacken«, Maskottchen Helvis, der auch mal einen Regenschauer auszuhalten hatte. Die netten EC-Spieler Dusan Frosch und Jan Guryca waren indes völlig unschuldig an den schwarzen Wolken gewesen, die über Nieder-Rosbachs Himmel immer wieder für sorgenvolle Blicke nach oben sorgten. Letztlich siegte aber die Gute-Laune-Stimmung rundum, und niemand ließ sich unterkriegen.

Eine Experimentierecke für Kinder und Junggebliebene sorgte für verblüffende Erkenntnisse. Zum Beispiel, als das ruhige Wasser in einer Schale so in Schwingung gesetzt werden konnte, dass daraus ein Springbrunnen wurde. Organisator Karl-Friedrich Klinge und die übrigen Veranstalter waren zufrieden. »Beim Tag der offenen Höfe wird das gute Miteinander, das wir hier in Nachbarschaft pflegen, so richtig deutlich«, meinte er. Dieser Funke sprang auch auf die Besucher über.



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