20. Dezember 2018, 20:47 Uhr

Ehrenamt unter einem Dach

20. Dezember 2018, 20:47 Uhr

Wie Freiwilligenagenturen von der Politik unterstützt werden können, war kürzlich Thema in Florstadt. Vertreter der Landesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen (kurz: LAGFA) hatten sich dazu mit SPD-Mitgliedern zusammengesetzt. Dieter Eckhardt (Bürgerhilfe Florstadt) und Sabine Fischer (Fulda) tauschten sich mit dem sozial- und familienpolitischen Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Gerhard Merz, und der Landtagsabgeordneten Lisa Gnadl, Mitglied im sozial- und intergrationspolitischen Ausschuss, aus.

Die LAGFA-Vertreter stellten zunächst ihre Dachorganisation vor: Sie besteht derzeit aus 36 Mitgliedsorganisationen, wobei es in Hessen insgesamt rund 70 Freiwilligenagenturen bzw. Anlaufstellen für bürgerschaftliches Engagement gibt. Das Ziel der LAGFA sind die Förderung und Stärkung von bürgerlichem Engagement auf unterschiedlichen Ebenen. Darunterfällt etwa Vernetzung, wie gemeinsame Projektarbeit mit Mitgliedsagenturen sowie mit Kooperationspartnern oder auch die länderübergreifende Zusammenarbeit mit verschiedenen Einrichtungen. Darüber hinaus werden regelmäßig Mitgliedertreffen und Fachveranstaltungen organisiert.

Daneben ist die Qualifizierung ein wichtiges Standbein der LAGFA. So werden nicht nur die Ehrenamtlichen, sondern auch Vereine, Organisationen und Institutionen geschult und bei der Gründung oder Entwicklung einer Freiwilligenagentur unterstützt. »In Deutschland engagieren sich laut neusten Zahlen über 30 Millionen Menschen ehrenamtlich. Diese zu koordinieren, aber auch zu unterstützen und ihnen eine Stimme zu geben, das verstehen wir als unsere Aufgabe«, sagte Fischer.

»Die Arbeit der Ehrenamtsagenturen und der Freiwilligenagenturen sind ein wichtiger Bestandteil unseres gesellschaftlichen Zusammenlebens«, betonte Gnadl. Diese Arbeit müsse auch in Zukunft tatkräftig unterstützt werden, sowohl inhaltlich als auch finanziell.

Wie gut Haupt- und Ehrenamt bereits heute schon ineinandergreifen, mache das Beispiel der Bürgerhilfe Florstadt deutlich, lobte Merz. Einig war er sich mit Gnadl auch darin: Es sei wichtig, dass es Organisationen und Arbeitsgemeinschaften gebe, die eine Koordinierungsfunktion wahrnehmen. »Bei so vielen Ehrenamtlichen, die sich in unserem Land für das Gemeinwohl engagieren, bedarf es der Koordination und der Begleitung.«

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