28. April 2019, 19:03 Uhr

Eichenprozessionsspinner wird bekämpft

28. April 2019, 19:03 Uhr
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Aus der Redaktion

Der Eichenprozessionsspinner macht den Kommunen in der Wetterau seit Jahren zu schaffen. Handelt es sich doch um einen Schädling, der auch die Gesundheit von Menschen beeinträchtigen kann. In Ortschaften werden die Raupen der Schmetterlinge deshalb bekämpft, in Friedberg soll die Aktion heute starten.

Nach Angaben der Stadtverwaltung werden etwa 340 Bäume mit einem biologischen Biozidmittel bespritzt. Die präventive Bekämpfung erfolgt durch eine Fachfirma. Die befallenen Eichen befinden sich im gesamten Stadtgebiet – auf Spielplätzen, Friedhöfen, in Grünanlagen und an Straßen. Das Präparat ist nach Firmenangaben für Menschen völlig unbedenklich. Seine wirksame Substanz ist der »Bazillus thuringiensis«, der seit gut 30 Jahren in Deutschland eingesetzt wird. Die Mittel werden vom Boden oder von einem Hubsteiger aus in die Baumkronen gespritzt.

Aufgrund der heißen Sommer und milden Winter ist der Eichenprozessionsspinner, der ursprünglich aus dem Mittelmeerraum kommt, auch in der Wetterau heimisch geworden. Die Schmetterlingsraupen bilden Brennhaare aus, die bei Mensch und Tier Hautrötungen mit Schwellungen und Juckreiz auslösen können. Beim Kontakt kann es auch zu asthmatischen Anfällen und allergischen Schockreaktionen kommen.



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