Wetterau

Ein Ort für Begegnungen

Städtebauliche Beratung und ein Neubau sind zwei aktuelle Bausteine im Dorfentwicklungsprogramm der Gemeinde Ranstadt. Kreisbeigeordneter Matthias Walther hat den Zuwendungsbescheid von rund 385 000 Euro jetzt an Bürgermeisterin Cäcilia Reichert-Dietzel übergeben.
11. Juli 2019, 20:11 Uhr
Redaktion

Städtebauliche Beratung und ein Neubau sind zwei aktuelle Bausteine im Dorfentwicklungsprogramm der Gemeinde Ranstadt. Kreisbeigeordneter Matthias Walther hat den Zuwendungsbescheid von rund 385 000 Euro jetzt an Bürgermeisterin Cäcilia Reichert-Dietzel übergeben.

Darum geht es: Am Bürger- und Feuerwehrgerätehaus wird ein alter Teil abgerissen und durch einen erweiterten Neubau ersetzt. In ihm soll sich künftig ein Teil des sozialen Lebens in Ranstadt abspielen: Bücherei, Sozialstation, Vortrags- und Besprechungsraum, Miniküche und Stauraum für Vereine. Weil er ans Bürgerhaus angeschlossen ist, können Saal, Bühne und Gaststätte mitgenutzt werden. Rund 381 000 Euro bekommt die Gemeinde für den Neubau - 65 Prozent der förderungsfähigen Kosten.

Beratung nötig für Fördergelder

Das Projekt gehört zum Integrierten Kommunalen Entwicklungskonzept (IKEK) der Gemeinde. Die Dorfentwicklung läuft in Ranstadt seit 2013 und geht bis 2022. »Bei der Betrachtung der Ortsteile und der Liste der wichtigsten Maßnahmen kam die Idee der ›Häuser der Begegnung‹ als Orte des Miteinanders auf«, erläuterte Reichert-Dietzel. So wurde in Dauernheim 2018 das »Haus der Begegnung« als Pilotprojekt umgesetzt. Dafür gab es Fördermittel in Höhe von rund 57 000 Euro.

Mit 3900 Euro wird außerdem die städtebauliche Beratung gefördert. »Die Bürger des Fördergebietes können sich beraten lassen, wenn sie zum Beispiel Gebäude oder Gebäudeteile sanieren, modernisieren oder ausbauen wollen. Auch für eine geplante Wiederherstellung von Gebäuden mit standortverträglicher Nutzung oder deren Neuerrichtung in Baulücken steht die städtebauliche Beratung zur Verfügung«, sagte Walther. »Beratung ist Grundvoraussetzung für einen späteren Förderantrag.«

Diese Projekte wurden über die Dorfentwicklung bewilligt und zum Teil schon umgesetzt:

Kommunal: Sechs Beratungen und Konzepte sowie drei investive Maßnahmen mit einem Investitionsvolumen von 2,4 Millionen Euro und einem Gesamtzuschuss von 495 000 Euro.

Privat: Zwölf Vorhaben mit einem Investitionsvolumen von rund 1,04 Millionen Euro und einem Zuschuss von rund 160 000 Euro.

Artikel: https://www.giessener-allgemeine.de/regional/wetteraukreis/friedbergbadnauheim/Wetterau-Ein-Ort-fuer-Begegnungen;art472,610706

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