Dorheim ist ein musikalischer Stadtteil. Das zeigte sich einmal mehr bei der vierten Auflage von »Dorheim musiziert« in der Anlage des Kleingartenbauvereins. Ein halbes Dutzend Gruppen sowie einige Solisten hatte die Sängergemeinschaft zu dem sommerlichen Event eingeladen. Bei strahlendem Sonnenschein eröffneten die »New Tones« der Gastgeber den Auftrittsreigen mit dem Henry-Maske-Auftrittssong »Conquest of Paradise« und »One tin soldier«. Im Verlauf des Tages tritt die Chorgruppe unter der Leitung von Tobias Lipka mehrmals auf und überzeugt mit dem Spice-Girls-Hit »Viva forever« ebenso wie mit der Münchner-Freiheit-Edelschnulze »Solang man Träume noch leben kann.«

Erstmals war vor dem Vereinsheim eine Bühne aufgebaut worden. »Die haben wir selbst gebaut«, verkündete die 2. Vorsitzende Bärbel Wagner, die nicht nur gekonnt durch den Tag führte, sondern zusammen mit Carmen Anthes und Helge Lipka für den Lacher schlechthin sorgte.

Ihre Show zum Song »Cellulite« über das »besondere Frauenproblem« – nach der Melodie »Felicitas« – begeisterte die vielen Besucher, darunter auch Ortsvorsteher Dr. Klaus-Dieter Rack. Auf eine Zugabe verzichteten die drei angesichts der heißen Temperaturen ebenso wie später die »Young Devils«, der Nachwuchs des Dorheimer Musikcorps, der unter der Stabführung von Sandro Langer unter anderem bekannte Filmtitel wie »Fluch der Karibik« oder »Nights of Broadway« spielte.

»Erinnerungen an alte Zeiten« (Wagner) hatte so mancher ältere Dorheimer beim Auftritt des »Traditionsspielmannszugs« unter der Stabführung von Horst Markoff. Die zwölf Männer und Frauen – darunter einige Gründungsmitglieder – halten die Tradition des 1962 gegründeten Vorgängers des Musikcorps aufrecht. Mit volkstümlichen Melodien unterhielt das Akkordeontrio mit Carmen Anthes, Sabine Frühschütz und Helmut Lipka die Gäste. Viel Beifall gab es für die zahlreichen Soloauftritte von Chormitgliedern und Freunden des Vereins. Den Auftakt machte Tenor Peter Major mit »Ein Teil von meinem Herzen« von Jonathan Zelter, begleitet von Tobias Lipka am Keyboard. Da schmolz so manches Frauenherz dahin.

Stimmungsvolles Finale

Mit dem Johnny-Cash-Klassiker »Ring of Fire« überraschte Gerhard Fahrenbruch, der später zusammen mit Major hessische Hits von »Adam und die Mickys« sang. Bei »I kenn di von mein Handy« kam Carmen Anthes noch dazu.

Spontan sang Bernhard Philippi »Seasons in the Sun«, ein Hit von Terry Jacks aus den 1970er Jahren. Mit einem fröhlichen Gedicht überraschte »Schoppepetzer« Josef Hackeberg die Besucher, die sich in der Mittagspause Steaks, Würstchen, viele Salate und eisgehkühlte Getränke schmecken ließen.

Für Stimmung sorgten am Nachmittag die »Dorheimer Hofsänger« der »Wetterfrösche« und schließlich die »Kapelle Grausam« um Helmut Lipka, die mit Rasseln, Waschbrett und Teufelsgeige böhmische Stimmungslieder zum Mitsingen spielte und so für ein stimmungsvolles Finale von »Dorheim musiziert« sorgte.

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