11. September 2019, 20:17 Uhr

Förderverein auf großer Kulturfahrt

11. September 2019, 20:17 Uhr
Nach einem Spaziergang durch Wunsiedel bleibt noch Zeit für ein Eis und ein gemeinsames Foto. (Foto: pv)

Nach der Oper »Carmen« in Meiningen und Kafkas »Prozess« in Bad Hersfeld wurden die diesjährigen Kulturfahrten des Fördervereins Wölfersheimer Schulen nun mit dem Besuch der Luisenburg-Festspiele in Wunsiedel abgerundet.

Quartier bezog die von Christa und Horst Diether geleitete Reisegruppe in Bischofsgrün, das wunderbar in das Fichtelgebirge eingebettet ist, in einem hervorragend geführten Hotel, das alle Annehmlichkeiten wie Schwimmbad, Sauna oder Terrasse bot. Am Anreisetag wurde natürlich die nähere Umgebung in Augenschein genommen, am Freitag dann hat ein großer Teil der Mitfahrer den Ochsenkopf mit der Sesselbahn erobert. Eine herrliche Rundumsicht war der Lohn.

Gegen Abend fuhr man nach Wunsiedel zu der Operette »Ein Walzertraum«. Die hervorragenden Darstellerinnen und Darsteller des »Wiener Operettenhauses« verzauberten die Gästegruppe mit ihren Stimmen.

Für Samstag war eine Fichtelgebirgsrundfahrt eingeplant. Viele gepflegte Ortschaften und unendlich dichte Wälder, gut erschlossene Wanderwege, die im Winter als Loipen für den Langlauf hergerichtet werden - man kam in Versuchung, den nächsten Urlaub für diese Region zu planen. Eine Werksbesichtigung in der Porzellanfabrik Rosenthal und Hutschenreuther war sehr interessant. Die vielen diffizilen Arbeitsschritte in der Produktion beeindruckten die Besucher während einer zweistündigen Führung durch einen ausgewiesenen Fachmann. Dann hieß es Heimfahrt, aber nicht, ohne noch ein Weltkulturerbe« in Augenschein zu nehmen. Das »Markgräfliche Opernhaus« ist hervorragend restauriert worden und zählt zum »Weltkulturerbe«. Dieses Theater ließ die Markgräfin Wilhelmine, die jüngste Schwester des »Alten Fritz«, für die Hochzeit ihrer einzigen Tochter erbauen. Es ist alles aus Holz und man schwelgt im Barock, einfach unvergleichlich! Auch hier wurden hervorragende Informationen mit einem Film und mündlichen Erläuterungen angeboten.

Viele Brauereien

Der Abschluss in einem fränkischen Waldgasthaus mit bodenständiger heimischer Küche ließ den Abschied nach diesen vier schönen Tagen etwas leichterfallen. Aber wer sich in dieser Region aufhält, wird wohl nie dem Hungertod anheimfallen, auch Verdursten ist dort in der Region mit der weltweit größten Brauereidichte unwahrscheinlich.

Im Namen des Fördervereins dankte Christa Diether allen Mitfahrern, dass sie mit der Teilnahme an dieser Fahrt wieder die Wölfersheimer Schulen unterstützt haben. Wie immer werden alle Gruppenrabatte und Ermäßigungen für die Förderung beider Schulen eingesetzt.

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