19. August 2019, 19:11 Uhr

Freie Fahrt auf »Florstädter Stern«

19. August 2019, 19:11 Uhr
Geben den Rad- und Wanderrundweg »Florstädter Sterin« frei (v. l.): Gudrun Neher, Harald Winter, Dr. Johannes Fertig, Herbert Unger, Christiane Wehrum-Hötzel, Ute Schneeberger, Stephanie Becker-Bösch, Heidi Schmeling-Wissmer, Marco Welsch, Dr. Jürgen Hötzel, Anne Hielscher und Alfred Schlosser.

Um Punkt 16 Uhr am Sonntag ist das Flatterband symbolisch durchschnitten worden: Damit gaben Bürgermeister Herbert Unger und Christiane Wehrum-Hötzel den Rad- und Wanderrundweg »Florstädter Stern« offiziell frei. Vorangegangen war ein Festakt, in dessen Verlauf Unger Ehrengäste und Ehrenbürger begrüßt und der Feuerwehr Nieder-Mockstadt für die Bewirtung gedankt hatte.

Initiator des »Florstädter Sterns« ist die Agenda-2000-Arbeitsgruppe »Verkehr«. Das Bewahren von Kulturgut führe zu Heimatverbundenheit, sagte AG-Sprecherin Wehrum-Hötzel. Und Identifizierung mit der Heimat schweiße die Bürger zusammen, stärke die Stadt und die ganze Region, betonte sie. Gleichzeitig gelte es, das Gesicht der Kommune für die Zukunft zu prägen.

»Agenda 2000« wirkt nach

Alle waren sich einig: Der »Florstädter Stern« ist ein gelungenes kulturelles und touristisches Angebot, das in der Wetterau eine Vorreiterrolle übernimmt. Kein Wunder, dass die Verkehrsgruppe mit Dr. Johannes Fertig, Dr. Jürgen Hötzel, Gudrun Neher, Heidi Schmeling-Wissmer, Adolf Urban, Marco Welsch, Harald Winter und Christiane Wehrum-Hötzel sich mit Stolz präsentierte. Die AG-Mitglieder erinnerten an ihre bereits verstorbene Mitstreiterin Dörte Striebel und vergaßen auch nicht, vielen Menschen für die Unterstützung zu danken. Allein das Beantragen von Fördermitteln aus dem LEADER-Programm sei ein spezielles Thema gewesen, umso erfreulicher, was seit den ersten Überlegungen 2014 zustande gekommen ist.

Bürgermeister Unger erinnerte an den Agenda-2000-Prozess, der nach der Rio-Konferenz 1992 Ende der 1990er Jahre auch nach Florstadt geschwappt war und den Begriff der »Nachhaltigkeit« geprägt hatte. Ein halbes Jahr nach seinem Amtsantritt wurden im Januar 2001 die ersten Arbeitsgruppen gegründet, die noch heute aktiv sind, wie Unger stolz betonte. Damals wie heute wird jedes Jahr ein Maßnahmenkatalog festgeschrieben und abgearbeitet. Florstadt sei eine der letzten, wenn nicht sogar die einzige Kommune im Wetteraukreis, die das Agenda-Denken hochhalte und damit große Erfolge verbuchen konnte: Die Bürgerhilfe mit Nachbarschaftshilfe, Flüchtlingsbetreuung und Bürgerladen gilt als landesweites Vorzeigeprojekt; der Kehr- und Umwelttag, die Jugendpflege 4.0 und die U3-Kinderbetreuung - sie alle fanden ihre Anfänge im Agenda-Prozess.

Jetzt könne man das jüngste Ergebnis präsentieren, das Unger als erstes touristisches Highlight in Florstadt feierte. Für die Erste Kreisbeigeordnete Stephanie Becker-Bösch war die Einweihung eine Steilvorlage für ihre eigenen Wanderungen unter dem Motto »Fit und gesund durch die Wetterau«. Sie könne sich nächstes Jahr eine Tour auf dem »Florstädter Stern« vorstellen. Stadtverordnetenvorsteherin Ute Schneeberger lobte das Durchhaltevermögen der Agendagruppe in der Umsetzungsphase und dankte im Namen der Stadtverordnetenversammlung. Pfarrerin Ursula Seeger sprach von einem großartigen Projekt, weil auch die Kirchen im Stadtgebiet als ortsprägend dargestellt würden. Sie wünschte gute und anregende Erkenntnisse beim Radeln und Wandern sowie Gottes Segen auf allen Wegen. Danach wurde der Image-Film »Florstädter Stern« von Anja Gerauer erstmals vorgeführt.

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