28. Mai 2019, 19:42 Uhr

Gäste willkommen heißen

28. Mai 2019, 19:42 Uhr
Karin Sawitzky von der Künstlerpalette (M.) hat ein Bild für den Partnerschaftsraum geschaffen. Lob gibt’s von den Fraktionsvertretern (v. l.) Anke Nadalin, Gerhard Weber, Bürgermeister Eike See, Matthias Appel, Karl-Heinz Grenzebach, Dr. Franz Grolig. (Foto: pm)

Seit einigen Jahren ist Wölfersheim mit der slowakischen Gemeinde Rabca und dem französischen L’Isle-sur-le-Doubs freundschaftlich verbunden. Doch ein würdiger Raum für den Empfang der Gäste und den partnerschaftlichen Austausch fehlte bisher. Dieser ist nun im Sitzungszimmer im Bürgerbüro des Rathauses geschaffen worden.

In den vergangenen Monaten wurde schrittweise an dem neuen Partnerschaftsraum gearbeitet. Die beiden Fenster wurden mit den Logos der Partnerstädte verziert. Auf den großen Scheiben in Richtung Bürgerbüro wurden Europasterne angebracht.

Kunst von Karin Sawitzky

Zwischen den beiden eingerahmten Partnerschaftsverträgen hängt ein Bild von Karin Sawitzky von der Wölfersheimer Künstlerpalette. Dabei handelt es sich keinesfalls um eine zufällige Anordnung von Farben und Mustern, sondern um einen Blick auf die drei Kommunen. Dafür wurden Pläne miteinander kombiniert und farbig coloriert. Die Umrisse der einzelnen Ortschaften, die Flüsse in Frankreich und der Slowakei, aber auch der Wölfersheimer See sind deutlich zu erkennen.

Gemeindevertretervorsitzender Gerhard Weber (SPD), Anke Nadalin (FWG), Matthias Appel (SPD), Karl-Heinz Grenzebach (CDU) und Dr. Franz Grolig (Grüne) trafen sich als Vertreter der im Gemeindeparlament vertretenden Fraktionen vor einigen Tagen im Rathaus. Gemeinsam mit Bürgermeister Eike See nahmen sie das Bild von der Künstlerin entgegen.

»Bisher konnte man die Partnerschaftsverträge kaum wahrnehmen. In unserem neuen Partnerschaftsraum finden sie und viele andere Erinnerungen an den freundschaftlichen Austausch mit unseren Partnerstädten einen würdigen Rahmen. Ich danke Frau Sawitzky, die ein verbindendes und wichtiges Element für diesen Raum geschaffen hat und allen Ehrenamtlichen, die sich für den Austausch mit unseren Partnerstädten einsetzen«, sagte Bürgermeister See.

Dem stimmten die Fraktionsvertreter zu. Die Geschichte zeige, wie wichtig es sei, sich für ein vereintes Europa stark zu machen. »War unsere Vergangenheit von Kriegen geprägt, leben wir heute so lange in Frieden wie nie zuvor.« Es gebe sicherlich Dinge, die man an der EU kritisieren könne. Im Zentrum stehe sie aber für Frieden und Freiheit. »In den vergangenen Jahren sind Freundschaften zu unseren beiden Partnerstädten gewachsen, die den europäischen Gedanken spürbar machen. Wir danken allen Bürgern, die sich dafür stark machen.«

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