04. Januar 2018, 20:17 Uhr

Gegen Kinderarbeit auf der Welt

04. Januar 2018, 20:17 Uhr
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Von Annette Hausmanns
Die Sternsinger ziehen bis Samstag durch Ober-Mörlen und Langenhain-Ziegenberg.

Obwohl Kinderarbeit weltweit verboten ist, arbeiten etwa 168 Millionen Kinder, vor allem in Afrika und Asien. Ohne das Einkommen ihrer Kinder würden die Familien nicht über die Runden kommen. Schon sehr junge Kinder müssen oft unter schlimmen Bedingungen hart arbeiten. Anstatt in die Schule zu gehen, knüpfen sie Teppiche oder schleppen Steine.

Das Dreikönigssingen als weltweit größte Aktion von Kindern für Kinder will helfen. Tausende Sternsinger beteiligen sich in diesen Tagen zum 60. Mal und sind in ganz Deutschland unterwegs, um den Segen zu bringen und Geld zu sammeln für Kinder in Not. Ihr Motto: »Gemeinsam gegen Kinderarbeit in Indien und weltweit«.

24 Sternsinger ziehen heuer auch wieder durch Ober-Mörlen und Langenhain-Ziegenberg, um rund 90 angemeldete Haushalte zu besuchen. Im Vorabendgottesdienst sendete Pfarrer Ryszard Strojek am Samstag die schmucken Könige und Sternenträger feierlich aus. »Ihr seid ein Segen«, sagte der Priester. Bis zum Dreikönigstag am 6. Januar sind sie nun bei Wind und Wetter unterwegs, um ihren Segenswunsch »20*C+M+B*18« (Christus mansionem benedicat – Christus segne dieses Haus) an die Türen zu schreiben. Erste Station war traditionell nach dem Aussendungsgottesdienst das Pfarrhaus.

Seit November hatten 17 junge Sternsinger und die siebenköpfige Gruppe der »großen Sternis« Lieder und Texte geübt. Im Betreuungsteam engagieren sich einmal mehr Anna Adam, Kim und Ute Bachmann, Helga Fritz, Petra Göpfert, Silke Jung, Silvia Scheibel und Claudia Willsch. Die Sternsinger 2018 heißen Nike Bildhäuser, Natalie Covic, Chiara und Tristan Dey, Lara Dreier, Mick Kaiser, Tilda Karras, Magdalena und Rahel Klausnitzer, Johannes Lorenz, Jona und Leni Morschel, Ben Schneider, Jule Wagner, Helena Wagner, Marie und Sophie Weckler sowie Christina Fritz, Felix Heetpas, Jonas Jox, Franziska Jung, Theresa Jung, Jakub Polanik und Helena Steuerwald. (Foto: hau)



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