24. Oktober 2019, 20:47 Uhr

Geringere Ernte bei Bio-Apfel-Projekt

24. Oktober 2019, 20:47 Uhr
Gesammelte Bio-Äpfel in einem Anhänger.

An der Sammelstelle des Projekts in Glauberg wurden von den Teilnehmern rund 45 Tonnen Äpfel abgegeben. Im Jahr 2018 waren es hingegen mit 202 Tonnen mehr als viermal so viele Äpfel. Das Bio-Apfel-Projekt bietet Bewirtschaftern von Streuobstwiesen die Möglichkeit, ihre Ernte zu einem höheren Preis zu verkaufen.

»Große Schwankungen in der jährlichen Erntemenge sind völlig normal«, erklärt Franka Hensen, Geschäftsführerin des Landschaftspflegeverbandes. »Da die Streuobstflächen biologisch bewirtschaftet werden und zudem weder Dünger noch Pflanzenschutzmittel zum Einsatz kommen, ist der Ertrag vor allem vom Wetter abhängig.« Für die geringe Erntemenge in diesem Jahr könnten die Auswirkungen der Trockenheit des vergangenen Jahres mitverantwortlich sein. Überdies sei das Frühjahr 2019 vielerorts recht kühl gewesen, was sich negativ auf die Blüte der Bäume ausgewirkt habe. Die Projektflächen seien zudem alle unterschiedlich, die Erträge daher nur schwer abzuschätzen.

Regionale Kooperationen

»Auch wenn es in diesem Jahr weniger Äpfel gab, so ist ihre Verarbeitung doch wichtig«, betont Landrat Jan Weckler, Vorsitzender des Verbandes. »Die Nutzung der Streuobstwiesen ist der beste Weg, diese wertvollen Landschaftsbestandteile zu erhalten.« Der Naturschutzfonds setze bei der Vermarktung des Streuobstes auf langfristige und regionale Kooperationen. So beliefert der Verband schon seit über zehn Jahren die Kelterei Rapps/Höhl. Wurde zu Projektbeginn noch Apfelessig aus dem Streuobst hergestellt, gibt es mittlerweile Apfelsaft, der im regionalen Getränkehandel erhältlich sein wird. (Foto: prw)

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