03. Februar 2019, 19:56 Uhr

Hier findet jedes Tier ein Zuhause

03. Februar 2019, 19:56 Uhr
SPD-Landtagsabgeordnete Lisa Gnadl (l.) ist beeindruckt vom Einsatz der Haupt- und Ehrenamtlichen des Gnadenhofs wie Tatjana Antoncev (M.) und Polina Antoncev, die sie Tieren wie Schaf Tobi entgegenbringen. (Foto: Rebecca Horn)

Die Wetterauer SPD-Landtagsabgeordnete Lisa Gnadl hat kürzlich den Birkenhof in Nieder-Mockstadt besucht. Begrüßt wurde sie von der Tierpflegerin Tatjana Antoncev, die ihr die Arbeit auf dem Hof vorstellte.

Auf dem Birkenhof, der im August dieses Jahres sein dreißigjähriges Bestehen feiert, wohnen zurzeit etwa 150 Tiere, die entweder alt, krank oder schwer zu vermitteln sind. Der Gnadenhof wurde ursprünglich vom Tierschutzverein Frankfurt und Umgebung errichtet, damit es im Frankfurter Tierheim nicht zu eng für die dortigen Tiere wurde. Nach einer tierärztlichen Untersuchung in Frankfurt werden die Tiere auf den Gnadenhof gebracht.

Als erstes besichtigte Lisa Gnadl das große Freilaufgehege für Schafe. Drei der Schafe wurden aus schlechten Verhältnissen gerettet. Neben den Schafen befindet sich das ebenso geräumige Gehege der Gänse und Enten, es gibt einen Paddock für Pferde und in der Scheune des Hofs sind Ziegen und Schweine untergebracht.

Das größte der Schweine brachte die Praktikantin eines Landwirtes mit. Der Landwirt hatte nicht geglaubt, dass das gerade erst geborene Ferkel die ersten Tage übersteht. Daraufhin hatte die Praktikantin das Schwein zu sich mitgenommen und es aufgepäppelt. Als es zu groß für die Wohnung wurde, fand es auf dem Gnadenhof ein neues Zuhause.

Die Hunde und Katzen auf dem Hof teilen sich ein Haus. Unten befinden sich die Zwinger der Hunde mit großem Auslauf nach draußen. Die Katzen bewohnen das Dachgeschoss, wo ihnen ein eigenes kleines Reich eingerichtet wurde. Durch eine Katzenklappe können sie immer nach draußen und auf dem Hof herumstreunen.

16 Ehrenamtliche

Viele der Tiere werden aus schlechter Haltung gerettet und vom Birkenhof aufgenommen. »Die Tiere, die hier versorgt wurden, haben sehr unterschiedliche Geschichten. Dabei ist es traurig zu sehen, wie schlecht und verantwortungslos teilweise mit Tieren umgegangen wird. Umso wichtiger ist es, dass es solche Einrichtungen wie den Birkenhof gibt«, sagt Gnadl.

Insgesamt engagieren sich neben den Angestellten auch 16 Ehrenamtliche auf dem Gnadenhof. Drei beschäftigen die Katzen, die anderen dreizehn helfen den Angestellten mit dem Ausführen der Hunde. Gnadl würdigte die Arbeit der Haupt- und Ehrenamtlichen des Gnadenhofs: »Es ist wichtig für unsere Gesellschaft, dass es auch den schwachen und kranken Tieren gut geht. Außerdem ist es sehr lobenswert, dass sich besonders Ehrenamtliche an der Arbeit mit den Tieren beteiligen. Auch schwierigere Tiere, bei denen es viel Erfahrung in der Erziehung braucht, finden hier ein Zuhause.«

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