14. Juni 2019, 19:58 Uhr

Hilfe für Krebspatientinnen

14. Juni 2019, 19:58 Uhr
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Aus der Redaktion
Zum 17. Mal übergeben Mitglieder des Zonta und Bridge Clubs eine Spende an die Frauenklinik Bad Nauheim. (pv)

»Durch die Schockdiagnose Krebs wird das Leben eines jeden Menschen auf den Kopf stellt. Essenziell ist dann neben der bestmöglichen medizinischen Versorgung die psychische Betreuung«, erläuterte Dr. Ulrich Groh, Chefarzt der Frauenklinik am Hochwaldkrankenhaus, beim Treffen mit dem Zonta-Club Bad Nauheim/Friedberg. Die Zontians übergaben ein weiteres Mal den Erlös ihres Bridgeturniers an den Förderverein Hochwaldkrankenhaus. Traditionell dient diese 2000-Euro-Spende zur Finanzierung der psychoonkologischen Betreuung bei Brustkrebs-Patientinnen, die nicht immer von Krankenkassen übernommen wird.

Seit 2003 lädt der Zonta Club gemeinsam mit dem Bridgeclub im Ober-Mörler Schloss zum Bridgeturnier ein. Zur Übergabe des symbolischen Spendenschecks trafen Präsidentin Vilborg Asmus-Reuter, die Turnier-Organisatorinnen Heidrun Spuck und Tereza Plaz, die Vorsitzende der »Freunde Zonta« Renate Deutsch-Boberski und die Präsidentin des Bridge Clubs Ursula Meyer, im Wolfgang-Potinius-Facharzt- und Servicezentrum mit Dr. Groh und dem Vorsitzenden des Fördervereins Hochwaldkrankenhaus, Konrad Dörner, zusammen.

Dörner würdigte das Engagement des Zonta Clubs und des Bridge Clubs. In 17 Jahren habe sich die Spendensumme auf einen fünfstelligen Betrag summiert. Asmus-Reuter sicherte zu, die Frauenklinik und speziell die psychoonkologische Betreuung von Krebspatientinnen weiter zu unterstützen. Groh berichtete von mehr als 330 Brustkrebs-Neuerkrankungen im vergangenen Jahr, die im zertifizierten Brustzentrum der Frauenklinik behandelt wurden. Das kontinuierlich zunehmende Vertrauen von Patientinnen aus der Region, aber auch aus weiter entfernt liegenden Orten, sei der umfassenden Betreuung geschuldet, die ihnen im Brustzentrum zuteil werde. »Daran haben Sie, die Mitglieder des Zonta Clubs, durch ihre regelmäßige finanzielle Unterstützung einen maßgeblichen Anteil«, betonte Groh.



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