04. Februar 2019, 20:53 Uhr

»Himmelwärts« begeistert Zuhörer

04. Februar 2019, 20:53 Uhr
Mit einem Tuba-Solo setzt Dirigent Sebastian Witzel Akzente. (Foto: Storck)

Vor einem Jahr gelang es dem Kirchenchor Södel/Melbach den Berufsmusiker Sebastian Witzel als neuen Dirigenten zu gewinnen. »Das hat uns sehr gutgetan«, betonte der Vorsitzende des Kirchenvorstands Södel, Erwin Pieh, am Sonntag anlässlich des Neujahrskonzerts in der Södeler Kirche. Dies war zugleich der erste Konzertauftritt des Dirigenten in den beiden Kirchengemeinden. Zu den Zuhörern gehörte auch die neue Pfarrerin Julia Marburger, die wie die beiden Kirchenvorstandsmitglieder Inge Kleberger (Melbach) und Marion Kammer-Lang (Södel) mit gesprochenen Gedanken Impulsbeiträge im Rahmen der eineinhalbstündigen Veranstaltung gaben.

Zwischendurch Impulsbeiträge

Die Handschrift des neuen Dirigenten war deutlich zu erkennen. Der Posaunenchor zeigte sich nicht nur personell auf 13 Personen erweitert, sondern aus dem gut aufgenommenen Klangkörper erklangen Melodien der unterschiedlichsten Musikrichtungen. Das gesamte Neujahrskonzert stand unter dem Motto »Himmelwärts«. Damit verbunden war auch ein Schwenk in die Nachweihnachtszeit mit dem Anfangslied »Das alte Jahr ist nun vergangen«. Es folgte »Aus tiefer Not schrei ich zu dir«, das das Ende des abgelaufenen Alten zur Hoffnung des neuen dynamischen Jahres symbolisierte. Diesem schloss sich der erste Impulsbeitrag von Kleberger an, in dem sie aus Beethovens »Hymne an die Nacht« zitierte. Mit dem Lied »Im tiefen Keller« zeigte Witzel im Solo die Vielfältigkeit der Tuba.

Mit »Funky Walkin«, »Air« und »Skyfall« aus dem gleichnamigen James-Bond-Film bewies der aufgefrischte Posaunenchor Södel/Melbach seine breite Palette. Mit der Geschichte des angebundenen Elefanten zeigte Kammer-Lang die Manipulationsfähigkeit von Kreaturen auf, die auch den Menschen betreffen. Das individuelle Gegenwirken sei im Sinne Gottes und fördere das Selbstbewusstsein. Diese Aussagen bekräftigte der Chor in den Liedern »Wachet Auf« und »Die Himmel erzählen die Ehre Gottes«.

Eine Stehleiter vor dem Altar bekräftigte in der Schlussphase das Tagesmotto »Himmelwärts«. Pfarrerin Marburger bezog sich dabei auf Jakobs Träume bezüglich der Himmelsleiter. Diese diene den Engeln zum Auf- und Absteigen, um die Verbindung von Himmel und Erde, Gott und den Menschen aufrechtzuerhalten. Aber eine Leiter sei keine geschlossene Fläche, sagte Marburger. In den Räumen zwischen den Sprossen finde man die nötige Ruhe zur Selbstfindung. Mit dem Weg über die Leiter himmelwärts war man in der Södeler Kirche am Ziel angekommen. Vom Chor erklang »Gabriellas Song«, die Filmmelodie von »Wie im Himmel«. An diesem »Zielpunkt« sprach die neue Ortspfarrerin den Segen für die Anwesenden, und bei der Botschaft für das übrige Dorf mit dem Glockengeläut sprachen die Versammelten das Vaterunser zu diesem gottesdienstlichen Neujahrskonzert. Mit »Behüt dich Gott« erklang abschließend noch ein musikalischer Segen des gut aufgenommenen Neujahrskonzerts des Posaunenchors Södel/Melbach.

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