22. November 2018, 19:12 Uhr

In den Fußstapfen des Reformators

22. November 2018, 19:12 Uhr
Auf dem Rastplatz wird gegessen und anschließend diskutiert. (Foto: pv)

Das »Netzwerk Lutherweg 1521 in der Wetterau« hat sich zu einer Luther-Stadtführung in Friedberg mit anschließender Pilgerwanderung auf dem Lutherweg 1521 nach Dorheim getroffen. Mit dabei waren Cornelia Dörr, Tourismusregion Wetterau, Britta Laubvogel, Bildungsreferentin ev. Dekanat Wetterau, Pilgerbegleiterin und Vorstandsmitglied im Lutherwegverein, Bernd Rausch, 1. Vorsitzender des Lutherwegvereins, und sein Stellvertreter Jeffrey Meyers sowie pilgerbegeisterte Menschen aus der Wetterau, die zum Teil selbst Pilgerherbergen zur Verfügung stellen oder aber Wegepatenschaften am Lutherweg übernommen haben. Ziel der Veranstaltung ist es, den Lutherweg 1521, der die beiden historischen Städte Wittenberg und Worms verbindet und durch die Wetterau führt, weiterzuentwickeln, Ideen zusammenzutragen, Erfahrungen auszutauschen und beteiligte Akteure am Weg zu vernetzen, sodass die Strecke belebt und für viele Menschen zu einem Weg für besondere Erfahrungen wird.

Der »lachende Friedberger«

Stadtführerin Annchen Paech hat ihren Rundgang in der Kaiserstraße unter dem »lachenden Friedberger«, einem besonderen Stein in Form eines lächelnden Gesichts, begonnen. »Martin Luther ist an der Kaiserstraße an einigen Häusern, die noch heute existieren, vorbeigezogen.« Der Pilgerweg führte zunächst durch die Altstadt zum Interkulturellen Garten, in der Schrebergärten-Anlage »An den 24 Hallen«. Hier war Zeit für die erste Rast. Erst seit einigen Tagen stehen dort Tisch und Bänke. Damit ist der Garten offizielle Raststelle am Lutherweg 1521. Sogar einen Stempel für den Pilgerpass kann man hier bekommen. Es zeigt sich im Gespräch schnell, dass ein Netzwerk äußerst sinnvoll ist. In der evangelischen Kirche hält die Gruppe Einkehr zu Stille, Gebet und Segen. Britta Laubvogel hat den Psalm »Du stellst meine Füße auf weiten Raum« als eine einladende Betrachtung zum Pilgern interpretiert. Kerstin Bernhard, die selbst Zimmer als Pilgerherberge zur Verfügung stellt, lädt die Gruppe auf ihren Hof zu einem Mittagsimbiss ein.

Am Ende sind sich alle einig: Der Lutherweg 1521 bietet eine große Chance, Erfahrungen mit sich selbst, mit anderen Menschen, mit Spiritualität, der Natur zu machen. Dazu braucht es Verpflegungsmöglichkeiten, offene Türen für die Nachtruhe nach langem Weg, offene Kirchen zur inneren Einkehr, offene Herzen für gute Begegnungen. Dafür will sich das Netzwerk gemeinsam weiter einsetzen.

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