22. Oktober 2019, 18:53 Uhr

In dieser Höhle gibt’s auch Käse

22. Oktober 2019, 18:53 Uhr
Bevor sich die Teilnehmer die Höhle anschauen, wird noch ein gemeinsames Gruppenfoto gemacht. (Foto: pv)

Ins Sauerland führte dieser Tage der Ausflug für die ehrenamtlich tätigen Helfer der Friedberger Tafel. »Es ist ein Dankeschön für euren ehrenamtlichen Einsatz. Ohne euch könnte die Tafel nicht existieren«, sagte der Erste Vorsitzende, Peter Radl. Auf dem Weg ins Sauerland wurde eine Frühstückspause im Seehof am Aartalsee in Bischoffen eingelegt. Nachdem sich die Ausflügler gestärkt hatten und den Blick auf Hessens zweitgrößten Stausee genossen hatten, ging es weiter nach Attendorn, das man trotz einer Umleitung pünktlich erreichte.

Auf dem Parkplatz der Atta-Höhle wartete bereits die Touristenbahn »Biggolino«, die die Gruppe in einer knapp 30-minütigen Fahrt entlang des Biggesees zur Haltestelle »Biggedamm« brachte. Von hier aus ging es zur Rundfahrt über den Biggesee auf das Galerieschiff »Westfalen.«

Auf der Rückfahrt zur Atta-Höhle fuhr der »Biggolino« durch die Innenstadt Attendorns. Nach dem gemeinsamen Mittagessen im Restaurant »Himmelreich«, stand eine knapp einstündige Führung durch die Tropfsteinhöhle an.

Dabei erfuhren die Besucher viel Wissenswertes über die Geschichte der Atta-Höhle, die bei Sprengungen zufällig von Steinbrucharbeitern der Biggetaler Kalkwerke am 19. Juli 1907 entdeckt wurde. Sie krochen in einen freigelegten Felsspalt und blickten in ein Labyrinth aus schönsten Tropfsteingebilden, wie kunstvoll gewachsenen Stalagmiten und Stalaktiten.

Benannt wurde die Höhle nach der Fürstin Atta, die der Hansestadt Attendorn ihren Namen gab. Bei ihrem Rundgang durch die Höhle erfuhren die Ausflügler, dass man Tropfsteinhöhlen ausschließlich in Kalkgebirgen findet. Gut ein Kilometer der rund 6,5 Kilometer langen Höhle, in der eine konstante Temperatur von neun Grad herrscht, wurden für den Tourismus erschlossen. Immer wieder staunten die Besucher über die wunderschönen Gebilde, die die Natur in oft Millionen von Jahren geschaffen hat.

In einem abgetrennten Bereich der Höhle reift der Käse der Atta-Käserei, der im Höhlen-Shop ebenso angeboten wird wie leckere Lammsalami. Überrascht wurden die Besucher beim Verlassen der Höhle von einem kräftigen Regenschauer.

Schnell ging es in den vorgefahrenen Bus. Die Heimfahrt wurde in Lang-Göns unterbrochen, wo in der Gaststätte »Gambrinus« beim Abendessen ein rundum positives Fazit des Ausflugs gezogen wurde. Ein besonderer Dank Radls ging an Vorstandsmitglied Norbert Simmer, der den Ausflug einmal mehr perfekt organisiert hatte sowie an den Busfahrer.

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