30. August 2019, 21:11 Uhr

Kaiserstraße gemütlicher machen

30. August 2019, 21:11 Uhr
Breitere Gehwege? Mehr Parkplätze? Oder soll (was rechtlich nicht möglich ist) die Kaiserstraße zur Fußgängerzone umgestaltet werden? Die SPD hat Stimmen gesammelt. (Foto: pv)

Der SPD-Ortsverein Friedberg führte dieser Tage eine Umfrageaktion zur »Umgestaltung der Kaiserstraße« auf dem Elvis-Presley-Platz (EPP) durch. Insgesamt wurden 118 Fragebogen ausgefüllt und eingesammelt, zum Teil mit umfassenden Kommentaren und Anregungen. Ziel war es, ein Stimmungsbild unter den Passanten zu erhalten. Wie soll es weitergehen mit der Umgestaltung der zentralen Verkehrsachse durch Friedberg?

Gefragt wurde nach der Richtung des Umgestaltungsbeginns (Burg, Sparkasse), auch nach der Anlage von Geh- und Radwegen und nach der künftigen Parkplatzsituation. Wie mit dem Baumbestand umgegangen werden soll oder muss, war auch eine zentrale Frage. Ob und wie das Geschäftssortiment erweitert werden soll, spielte zudem eine wichtige Rolle in der Befragung bzw. in den Meinungsäußerungen - ebenso die Zukunft des Ex-Kaufhauses Joh.

Zur künftigen Verkehrssituation auf der Kaiserstraße wurde in den Feldern für Anregungen und Kommentare vielfach mindestens Verkehrsberuhigung gewünscht (Einbahnstraßenregelung, wenigstens deutliche Fahrbahnverengung, Bodenschwellen). Entstehen solle ein »gemütlicher Lebensraum« für den Einkauf mit Außengastronomie. Nicht wenige Bürger wünschten sogar eine Fußgängerzone (Zufahrt nur zum Be- und Entladen für Geschäfte), unter Umständen in Teilabschnitten (»autofreie Innenstädte sind das Modell der Zukunft«, auch gerade mit Blick auf den Klimawandel).

»Die Fragebogenaktion erbrachte eine Vielfalt von Anregungen, die ein Schlaglicht auf das hohe Interesse der Bürgerschaft an der Umgestaltung der Kaiserstraße als zentralem Verkehrs-, Einkaufs- und Erlebnisraum im Herzen Friedbergs werfen«, schreibt der SPD-Fraktionsvorsitzende Dr. Klaus-Dieter Rack. Immer wieder sei zu hören und zu lesen gewesen: Wann endlich hört das seit vielen Jahren bestehende Gerede auf und wann beginnen endlich die Taten? Die zahlreichen Gestaltungsvorschläge sollen und müssen auch in den schon seit zwei Jahren »und damit überlang angekündigten« (Rack) Prozess zur Stadtentwicklung (ISEK) einfließen, der nun endlich Mitte September starten soll. Rack: »Der SPD-Ortsverein stellt die Auswertung der Fragebogenaktion dem steuernden Projektbüro gerne zur Verfügung.«

Eine Langfassung des Auswertungsberichtes ist der Homepage der SPD Friedberg zu entnehmen (www.spd-friedberg.de).

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