13. Dezember 2018, 20:11 Uhr

Kleine Forscher an der ELS

13. Dezember 2018, 20:11 Uhr
So spannend kann Naturwissenschaft sein: Die Grundschüler schauen durch Mikroskope und entdecken Erstaunliches. (Foto: pv)

Schüler der naturwissenschaftlichen Leistungskurse und Arbeitsgemeinschaften der Ernst-Ludwig-Schule begeisterten mehr als 100 Grundschüler bei der ersten Veranstaltung unter dem Motto »Science4you«. Zusätzlich wurden wissenschaftliche Projektarbeiten von Schülern der Jahrgangsstufen sechs bis zehn präsentiert.

Als MINT-EC-Schule mit naturwissenschaftlichem Schwerpunkt lud die ELS Viertklässler zu einem naturwissenschaftlichen Nachmittag zum Entdecken, Staunen, Mitmachen und Forschen ein, und über 100 Grundschüler folgten zusammen mit ihren Eltern dieser Einladung. Schulleiterin Brigitte Jung-Hengst begrüßte die Gäste. Der Fachbereichsleiter für Naturwissenschaften Stephan Schröder betonte, dass die Schule dieses Interesse auch an die nächste junge Generation weitergeben möchte.

Elefanten-Zahnpasta

Die »kleinen Forscher« aus den Grundschulen hatten die Möglichkeit, die Arbeit der Robotik-AG zu bestaunen, in der Fünft- und Sechstklässler Lego-Roboter programmieren. Die Roboter besitzen verschiedene Sensoren, mit denen sie zum Beispiel einem vorgezeichneten Pfad folgen oder Hindernisse erkennen können, denen sie dann ausweichen.

Ebenso begeistert waren die Grundschüler von den Knobelaufgaben des »Mathe-Zirkels«, der Mathematik-AG an der ELS. Allein oder zusammen mit den Eltern wurden kniffelige, mathematische Probleme gelöst, zur Belohnung gab es Preise zu gewinnen.

Die Schulgarten-AG informierte über den Schulteich hinter dem Schulgebäude. Unter Mikroskopen konnten man kleine, lebende Wasserflöhe aus dem Teich bestaunen. Eine Fotoausstellung dokumentierte zusätzlich die Arbeit der Fünft- und Sechstklässler.

In der »Hexenküche«, der Chemie-AG für die Unterstufe, ging es heiß her. Die Grundschüler konnten dort zusammen mit Schülerinnen und Schülern der ELS kleine Experimente mit Alltagschemikalien durchführen. Im Nachbarraum zeigte der Chemie-Leistungskurs Show-Experimente. Es wurde »Elefanten-Zahnpasta« hergestellt, Geldscheine verbrannten scheinbar vor den Augen der Zuschauer, ohne dass die Banknote beschädigt wurde. Die Biologie-Leistungskurse der Oberstufe luden ein zu Basteleien und Mitmachexperimenten rund um Genetik, Neurobiologie und Ökologie. Zusätzlich zur Arbeit der AGs präsentierten einige Schüler ihre naturwissenschaftlichen Projekte auf der dritten »Science Fair« der ELS. Den ersten Platz belegten Terrilyn Louissa Cocilovo und Rand Mohammad mit der Untersuchung von Einflussfaktoren auf die Qualität von WLAN-Signalen, als sie der Frage nachgingen, was die Verbindung von Mobiltelefonen zum Router stören könnte.

Den zweiten Platz erreichten Emil Feuerbach und Anton Gorgas mit ihrem Keimungsexperiment von Kresse unter verschiedenen Lichtbedingungen und der guten Erklärung der beobachteten Versuchsergebnisse.

Der dritte Platz ging an Marie-Luise Eck, die die Gültigkeit der Fünf-Sekunden-Regel überprüfte, wenn Nahrungsmittel auf den Boden fallen.

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