10. Mai 2018, 18:22 Uhr

Kreatives in der Scheune

10. Mai 2018, 18:22 Uhr
Die alte Ziegelwand: Vor und an den rötlichen Steinen im Scheunenraum kommen die Werke besonders gut zur Geltung. (Foto: pv)

Auf der alten Ziegelwand im Scheuneraum kommen sie besonders gut zur Geltung. Kunstwerke. Ungewöhnliches und Neues – das zeichnet die Hof-Galerie Wetterau aus. So stellen derzeit Astrid Wöhler aus Altenstadt und Katharina Tebbenhoff aus Bad Vilbel-Massenheim ihre Werke aus.

Organisatorin Madlon Scholz ist stolz auf das, was aus der Hof-Galerie in Södel seit 2011 geworden ist: 34 Künstlerinnen und Künstler haben es dort zu 25 Ausstellungen gebracht. Jetzt eröffneten die Künstlerinnen Wöhler und Tebbenhoff ihre Ausstellung und das mit passender Musik direkt aus der Region.

Ungewöhnliche Töne waren zu Beginn aus dem Anwesen der Hof-Galerie Wetterau zu hören. Die Klangwerkstatt Altenstadt von Frank Köstler lieferte diese unegwöhnlichen Trommeltöne. Die Trommlerinnen und Trommler brachten volle Power in den sonst so ruhigen, lauschigen Innenhof. Die Trommelgruppe »Tanamasi« um Frank Köstler ist bekannt für afrikanisches Lebensgefühl und viel Rhythmus. »Drei Basstrommeln und Djembes erzeugen die typische Melodie und geben einen Einblick in die reiche Rhythmustradition der Malinke Westafrikas«, erklärte Köstler. Es sei die älteste Form der Kommunikation – diese Trommeln. Das Rhythmusgefühl der Trommler sei beeindruckend. Dabei sind alle echte Wetterauer »Eingeborene«, fügt Köstler hinzu.

Mit Sand und Marmormehl

Unterschiedlich sind die beiden Künstlerinnen: Tebbenhoff braucht lediglich eine Rolle Draht oder Fusseln aus dem Wäschetrockner, um ihre außergewöhnlichen Skulpturen zu gestalten. Wie das Gürteltier auf besonderem Untergrund.

Astrid Wöhler widmet sich der Acrylmalerei. »Der Ausdruck ihrer Werke hat sich sehr verändert. Waren es früher sehr viele Erdtöne in den Gemälden, zeigen die Bilder heute stärkeren expressiven Ausdruck mit ausdrucksstarken Farben«, erklärte Scholz. Dabei sind es nicht nur Farben, die die Künstlerin nutzt: Materialien, wie Sand, Erde, Marmormehl, Samen oder Holunderbeeren finden den Weg zu den Bildern.

Die Besucher, Künstlerinnen und Veranstalterinnen genossen die Ausstellung, die Musik, die Gespräche und die idyllische Atmosphäre des Anwesens – viel Kreativität mitten in Södel.

Die Ausstellung ist weiterhin geöffnet. Die Werke der Künstlerinnen Astrid Wöhler und Katharina Tebbenhoff sind noch bis Sonntag, 20. Mai, immer von Donnerstag bis Sonntag von 14 bis 18 Uhr in der Hof-Galerie Wetterau in Wölfersheim-Södel in der Feldbergstraße 16 zu sehen.

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