11. November 2019, 20:46 Uhr

Kult-Show und Können zum Saisonstart

11. November 2019, 20:46 Uhr
Das Oldie-Ballett tanzt unter dem Paris-Motto. (Foto: lod)

Als närrisches Feuerwerk werden die Sitzungen der KV Schwarze 7 gerne einmal in der Wetterauer Zeitung bezeichnet. Das spiegelt sich im Motto für die kommende närrische Saison wider: »Ein Feuerwerk der Narretei jedes Jahr, Schwarze 7 - Lachen mit Ansteckungsgefahr«, verkündeten die beiden Sitzungspräsidenten Markus Bach und Stefan Kraus beim traditionellen Aktivenabend zur Saisoneröffnung im voll besetzten Albert-Stohr-Haus.

Zunächst moderierten nicht die beiden Sitzungspräsidenten die ersten Auftritte, sondern mit Laurin Mücke und Lukas Deimann zwei zehnjährige Nachwuchstalente, die ihre Sache richtig gut machten. Die Mitglieder des närrischen Komitees zeigten in einer fulminanten Eröffnungsshow, dass sie völlig zu Recht in der KV-Regierung sitzen. Mit »Wir sind das Komitee im Haus« zog die närrische Führungstruppe in den Saal ein, allen voran Sitzungspräsident Markus Bach als »Vorsänger«.

Kaplan als Frau verkleidet

Dieser verwandelte sich dann in Fernseh-Urgestein Robert Lembke, dessen 60er-Jahre-Kultshow »Was bin ich?« ein Revival erlebte, allerdings leicht modifiziert. »Wer oder was bin ich« lautete die närrische Neuauflage, bei der die Komitee-Mitglieder mit Masken auf den Augen vier KV-Aktive durch Fragen erraten mussten. Bei Nein gab es für die Kandidaten, die von »Chefdenkerin« Rosi Schäfer aus dem Publikum geholt wurden, nicht wie einst fünf Mark ins »Schweinerl«, sondern ganze sieben Cent. Die »närrischen« Berufsbezeichnungen wurden dem Publikum von »Go-Go-Girl« Verena, der Sängerin der Hausband Lautstark, angezeigt. Nicht erraten wurden »Narrendompteuse« Andrea Eich, eine der beiden KV-Vorsitzenden. Erfolgreicher war das Rateteam bei »Getränkeheini« Albert Kempf, dem langjährigen KV-Getränkelieferanten, sowie bei »Mettmasseuse« Anita Grupp, eine der vielen KV-Aktiven, die während der Sitzung in der Küche wirken. Schließlich wurde auch der Schreiber dieser Zeilen als »Pressefuzzi« Kandidat und freute sich auf ein volles Sparschwein, da das Rateteam versagte und von Bach und dessen Assistent Stefan Kraus zu »Strafarbeiten« während der närrischen Saison »verurteilt« wurde. Schließlich entpuppte sich der als Frau verkleidete Überraschungsgast als Kaplan Christian Kaschub.

Da hatte die Stimmung ihren Höhepunkt erreicht, zumal die junge Garde mit ihrem neuen Gardetanz für weitere Begeisterung sorgte. Ein erstes tänzerisches Highlight hatte es bereits zuvor gegeben. Die gestandenen Tänzerinnen des Oldie-Balletts, das nicht bei den Sitzungen auftritt, präsentierte im passenden Outfit ihre neue Choreografie »Paris« zu zahlreichen bekannten Melodien rund um die französische Hauptstadt.

Begonnen hatte der Abend mit dem großen Büfett, als »unser Dankeschön an alle, die zum Gelingen der letzten Saison beigetragen haben«, wie es die beiden Ersten Vorsitzenden Michaela Zinnel und Andrea Eich, formulierten. Vereinsmitglied Peter Junker hatte unter anderem Krustenbraten, rheinischen Sauerbraten und Hähnchen in Curry-Rahm zubereitet. Ein großes Fisch- sowie Salat- und Dessertbüfett ließen keine Wünsche offen. Dank dem Trio Lautstark wurde viel geschunkelt und später zu aktuellen Hits und Oldies das Tanzbein geschwungen.

Noch einmal in diesem Jahr werden die Aktiven der KV Schwarze 7 aktiv sein und einen Nachmittag und Abend rund um die Eisbahn auf dem Elvis-Presley-Platz gestalten. Am Freitag, 20. Dezember, werden ab 15 Uhr Spießbratenbrötchen und Waffeln angeboten. Ab 18 Uhr wird die Hausband Lautstark für Partystimmung sorgen.

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