Wetterau

Land fördert Dorfentwicklung

Um Fördergelder für Mehrgenerationentreffs, Dorfläden oder -museen können sich Städte und Gemeinden der Wetterau nun bewerben. Dazu ruft die hessische Umweltministerin Priska Hinz auf. In das Dorfentwicklungsprogramm des Landes Hessen können ländlich geprägte Orte des Landkreises aufgenommen werden mit Ausnahme von Bad Vilbel, Karben, Rosbach und Wöllstadt.
21. Oktober 2018, 18:57 Uhr
Redaktion

Um Fördergelder für Mehrgenerationentreffs, Dorfläden oder -museen können sich Städte und Gemeinden der Wetterau nun bewerben. Dazu ruft die hessische Umweltministerin Priska Hinz auf. In das Dorfentwicklungsprogramm des Landes Hessen können ländlich geprägte Orte des Landkreises aufgenommen werden mit Ausnahme von Bad Vilbel, Karben, Rosbach und Wöllstadt.

Mit dem Programm unterstützt das Land Hessen soziale und kulturelle Vorhaben. Gefördert werden zum Beispiel Dorfcafés, aber auch Dienstleistungen für Beratung sowie Neubau, Sanierung und städtebaulich verträgliche Abrisse von Gebäuden in Ortskernen. »Das Ziel der Landesregierung ist es, alle hessischen Dörfer gut für die Zukunft aufzustellen, damit sie ihren Bürgerinnen und Bürgern eine attraktive Heimat bieten«, sagte Hinz. Der ländliche Raum solle auch in Zukunft für alle Generationen lebenswert sein.

Insgesamt können sich Orte aus acht Landkreisen um Fördergelder bewerben. Neben der Wetterau gehören dazu die Landkreise Gießen, Bergstraße, Darmstadt-Dieburg, Hochtaunuskreis, Limburg-Weilburg, Werra-Meißner-Kreis und der Odenwaldkreis.

»Ich hoffe, dass sich die Kommunen mit guten Ideen und großem bürgerschaftlichen Engagement auf den Weg machen, um im Rahmen der Dorfentwicklung für eine zukunftsfähige Wohn- und Lebensqualität in ihrer Gemeinde zu sorgen«, sagte Hinz.

Momentan werden 127 Schwerpunkte für jeweils acht Jahre gefördert. Dafür stehen in den nächsten Jahren durchschnittlich etwa 27 Millionen Euro von EU, Bund und Land zur Verfügung. In 2019 können acht weitere Förderschwerpunkte aufgenommen werden, darunter Landkreise, in denen in den letzten beiden Jahren keine Schwerpunkte anerkannt worden sind, oder die im landesweiten Vergleich weniger hatten.

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