23. Mai 2019, 20:12 Uhr

Linksjugend will Beats statt Bomben

23. Mai 2019, 20:12 Uhr
Die Linksjugend fordert, dass Geld nicht in Waffen investiert wird, sondern beispielsweise in Armutsbekämpfung und in die Klimarettung. (Foto: pm)

Rock’n’Red ist ein Festival der Linksjugend, das neben Spaß und Musik auch Politik im Programm hat. Deshalb kam kürzlich der Friedensforscher Johannes Becker, ehemaliger Geschäftsführer des Zentrums für Konfliktforschung an der Uni Marburg, ins Friedberger Junity. Er traf auf ein interessiertes Publikum. Die zweite Auflage des Festivals stand unter dem Motto »abrüsten statt aufrüsten!«.

Julian Eder und Lena Binsack von der Wetterauer Linksjugend erklärten ihre Motivation: »Wer weiß schon, dass jährlich weltweit 1,8 Billionen Dollar (1800 Milliarden) für Rüstung ausgegeben werden? Und dass 70 Prozent dieser Summe allein auf die NATO-Staaten entfällt? Noch nie haben Waffen die Welt sicherer gemacht! Aber das Geld, das für Rüstung verpulvert wird, fehlt, um dringende Probleme zu lösen: Armut beseitigen, Bildung verbessern, Klima retten, Forschung für Umwelttechnik intensivieren und vieles mehr. Lieber hundertmal erfolglos verhandeln, als einmal schießen!«

Auch der Poetry Slam, eine Kleidertauschbörse und Info-Stände verschiedener Jugendorganisationen fanden Anklang. Und am Abend wurde begeistert getanzt.

Vier Bands gaben alles, um das Publikum in Bewegung zu bringen: Systemsprung, Einsneunzig, White Sparrows und Fatzke. Eder und Binsack freuten sich über das Interesse: »Danke an alle, die das diesjährige Festival organisiert und für gute Stimmung gesorgt haben! Bis zum nächsten Rock’n’ Red-Festival!«

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