Wetterau

Liveticker zur Hessenwahl: Wahlkreise in der Wetterau ausgezählt

Heute schaut Deutschland nach Hessen: Ein neuer Landtag wird gewählt, Auswirkungen auf Berlin denkbar. Hier halten wir Sie mit Meldungen, Zahlen, Statements bis zum Ergebnis auf dem Laufenden.
29. Oktober 2018, 00:23 Uhr
der Redaktion
Ministerpräsident Volker Bouffier und seine Familie haben in Gießen gewählt.
Ministerpräsident Volker Bouffier und seine Familie haben in Gießen gewählt.

00.23 Uhr: CDU holt Wetterau I

Christdemokrat Tobias Utter hat erneut den Wahlkreis Wetterau 1 geholt. Allerdings erreichte er laut vorläufigem Endergebnis des Landeswahlleiters nur noch 30,4 Prozent der Erststimmen, nach 43,9 vor fünf Jahren. Ex-Justizminister Jörg-Uwe Hahn stellte sich erneut für die FDP zur Wahl und legte um 3,3 Punkte auf 8,0 Prozent zu. Er gehört dem Landesparlament bereits seit mehr als 30 Jahren an. Für die Grünen konnte Clemens Breest die zweitmeisten Stimmen auf sich vereinen und verwies Mirjam Fuhrmann (SPD) auf Platz drei.

 

23.16 Uhr: Der Wahlkreis Wetterau III ist ausgezählt

Stärkste Kraft ist die CDU, die 31,3 Prozent der Erststimmen und 29,0 Prozent der Zweitstimmen erhielt.

Die weiteren Ergebnisse der Erststimmen sind wie folgt: SPD: 22,3 Prozent; Grüne: 16,4 Prozent; AfD: 12,9 Prozent; FDP: 7,5 Prozent; Freie Wähler: 5,2 Prozent; Die Linke: 4,3 Prozent.

Die weiteren Ergebnisse der Zweitstimmen sind wie folgt: SPD: 19,1 Prozent; Grüne 18,9 Prozent, AfD: 13,1 Prozent; FDP: 7,6 Prozent; Die Linke: 4,8 Prozent; Freie Wähler: 4,0 Prozent.

 

22.18 Uhr: Zahlreiche Gemeinden in unserer interaktiven Karte

Inzwischen sind zahlreiche Gemeinden aus unserer Region und darüber hinaus ausgezählt. Wer sich nicht durch lange Texte quälen will, für den haben wir hier interaktive Karten auf Gemeindeebene. Zur Karte mit den Erststimmen geht es hier. Zur Karte mit den Zweitstimmen geht es hier

 

21.14 Uhr: Die ersten Gemeinde-Ergebnisse liegen vor

In unserem Wahl-Überblick sind alle Wahlkreise mit Städten und Kommunen aufgeführt. Sobald die Ergebnisse da sind, tragen wir sie dort ein. So liegen etwa jetzt die vorläufigen Ergebnisse für Wölfersheim und Altenstadt vor.

 

19.27 Uhr: Die ersten Wahlbezirke sind ausgezählt

Erststimme: Im Moment sind bereits 38 von 287 Wahlbezirken ausgezählt. So liegt die CDU bei den Erststimmen derzeit bei 30,9 Prozent, die SPD bei 20,8, die Grünen bei 17,3, Die Linke bei 4,2, die FDP bei 6,6, die AfD bei 15,3, die Freien Wähler bei 4,5 und die Partei bei 0,4. 

Zweitstimme: Momentan sind 28 von 287 Wahlbezirken ausgezählt. Demnach liegt CDU derzeit bei 28,0 Prozent, die SPD bei 19,1; die Grünen bei 18,5; Die Linke bei 4,6; die FDP bei 6,6; die AfD bei 15,8; die Freien Wähler bei 3,8; die Partei bei 0,3; die NPD bei 0,8.

 

19.13 Uhr: Noch keine Wahlergebnisse aus der Wetterau

Auch gut über eine Stunde nach Schließung der Wahllokale sind noch keine Ergebnisse aus einzelnen Städten oder Kommunen bekannt.

 

19.07 Uhr: Laut Prognosen Schwarz-Grün und Bündnis aus CDU und SPD möglich

Nach Berechnungen von ARD und ZDF derzeit eine schwarz-grüne Koalition und ein Bündnis aus CDU und SPD möglich. Nach den Hochrechnungen von 18.45 Uhr am Sonntagabend hätten beide Koalitionen eine hauchdünne Mehrheit. Laut ARD käme die amtierende Regierung aus CDU und Grünen auf 56 von 110 Sitzen, auch CDU und SPD hätten 56 Mandate. Nach ZDF-Berechnungen liegen Schwarz-Grün und Schwarz-Rot bei jeweils 63 von 125 Sitzen.

Die neuesten Hochrechnungen: CDU 27,5 bis 27,8 Prozent; SPD 19,8 bis 19,9 Prozent; Grüne 19,6 bis 19,8 Prozent. Die AfD kommt auf 12,1 bis 12,6 Prozent und schafft den Sprung in den Landtag. Die FDP liegt bei 7,4 bis 7,6 Prozent. Die Linke kommt auf 6,6 Prozent und komplettiert den Sechs-Parteien-Landtag.
 

 

19.00: Bouffier sieht sich weiter im Amt

CDU-Ministerpräsident Volker Bouffier geht davon aus, dass er im Amt bleibt. «Wir werden erneut den Anspruch erheben, die Landesregierung in Hessen anzuführen. Wir sind klar stärkste Fraktion», sagte Bouffier am Sonntag in Wiesbaden. Er kündigte Gespräche mit den anderen Parteien für die nächsten Tage an, nur für die Linken und die AfD werde es keine Einladung geben. 

 

18.52 Uhr: CDU sieht Grund für Verluste in Berlin

Die hessische CDU sieht den Grund ihrer Verluste bei der Landtagswahl in Fehlern der großen Koalition in Berlin. «Die landespolitischen Themen sind, glaube ich, eher untergegangen», sagte der CDU-Fraktionschef im Landtag, Michael Boddenberg, am Sonntag. In Wiesbaden habe die schwarz-grüne Koalition nicht gestritten, sondern gearbeitet. Der Streit habe im Bund stattgefunden, und dies habe vieles überlagert. Die Menschen erwarteten nun, dass in Berlin endlich gearbeitet werde. Klar sei aber, dass die Wähler in Hessen den CDU-Spitzenkandidaten Volker Bouffier weiter als Ministerpräsidenten wollten. Das Ergebnis mache die CDU nicht zufrieden. «Natürlich sind wir enttäuscht von diesem Ergebnis», sagte Boddenberg.
 

 

18.51 Uhr: FDP zieht voraussichtlich wieder in den Landtag ein

Die FDP könnte nach ersten Prognosen mit 7,2 Prozent wieder in den Hessischen Landtag einziehen. «Man hat es uns nicht leicht gemacht in diesem Wahlkampf», sagte FDP-Spitzenkandidat René Rock am Sonntag. «Vor fünf Jahren haben wir gezittert, heute zittern andere, ob sie an der Macht bleiben.» Die FDP habe viel dazu beigetragen.

 

18.47 Uhr: Auch Spitzenkandidat Thorsten Schäfer-Gümbel räumt Niederlage ein

Nach den herben Verlusten für die SPD bei der hessischen Landtagswahl hat Spitzenkandidat Thorsten Schäfer-Gümbel eine schwere Niederlage für seine Partei eingeräumt. «Das ist eine bittere Niederlage, und da gibt's auch nichts dran herumzudeuteln», sagte Schäfer-Gümbel am Sonntagabend. Die SPD habe die Kompetenz für Themen wie Wohnen und Schulen zugeschrieben bekommen, aber dennoch das Rennen verloren. «Das Ergebnis zeigt sehr eindeutig, dass die Möglichkeiten begrenzt sind, gegen einen übermächtigen Bundestrend mit den eigenen Themen im Land zu gewinnen», erklärte Schäfer-Gümbel. «Wir haben nicht nur keinen Rückenwind aus Berlin erhalten, sondern wir hatten regelmäßig Sturmböen im Gesicht.»

 

18.37 Uhr: Noch keine Spekulationen über personelle Veränderungen

Kanzleramtschef Helge Braun (CDU) räumte ein, dass seine Partei ein «schwieriges Ergebnis» eingefahren habe. Wenn man so viel Prozent verliere, könne man nicht darum herum reden. SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil sagte, dass die beiden GroKo-Parteien schlecht abgeschnitten hätten, sei ein Zeichen, dass sich vieles ändern müsse. Über personelle Konsequenzen wollte Klingbeil nicht spekulieren, allerdings seien intensive Gespräche über die Zukunft nötig. Grünen-Chefin Annalena Baerbock stellte mit Blick auf das Ergebnis ihrer Partei fest: «So grün war Hessen noch nie.»

 

18.30 Uhr: AfD sieht sich als Gewinner des Abends

Der Sprecher der hessischen AfD, Robert Lambrou, hat seine Partei nach der Hochrechnung als einen der Wahlgewinner des Abends bezeichnet. "Jetzt können wir endlich mitgestalten und Oppositionsarbeit machen", sagte Lambrou nach der Prognose im hr-Fernsehen. Dass die AfD nicht noch besser abgeschnitten habe, hänge an der Kampagne von Ministerpräsident und CDU-Chef Volker Bouffier gegen sie. "Wir sind keine Gefahr für Deutschland, wir sind eine Gefahr für das Wahlergebnis der CDU."

Währenddessen hat SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil die schwere Wahlniederlage seiner Partei eingestanden. "Es war ein schlechtes Ergebnis", sagte er am Sonntagabend. Nach aktuellen Hochrechnungen hat die SPD knapp 20 Prozent der Stimmen bekommen. Sie sei «entsetzt», sagte die Generalsekretärin der Hessen-SPD, Nancy Faeser, am Sonntag in der ARD. «Mit diesem Ergebnis haben wir so nicht gerechnet», sagte Faeser. Grund sei die Bundespolitik.

 

18.20 Uhr: Kein Zeitdruck für Regierungsbildung

Die Parteien haben keinen Zeitdruck, um ein Regierungsbündnis zu schmieden. Die Wahlperiode des bisherigen Landtags endet erst am 17. Januar, einen Tag später tritt laut Landesverfassung der neue Landtag zu seiner ersten Sitzung zusammen. Üblicherweise wählen die Abgeordneten dann den Ministerpräsidenten. Können sie das wegen fehlender Mehrheiten nicht, führt laut Verfassung die bisherige Landesregierung »die laufenden Geschäfte« weiter. Die Regierung wäre damit nur noch geschäftsführend im Amt.

 

18.14 Uhr: So sieht den Prognosen zufolge die neue Sitzverteilung aus

Die Mandate verteilen sich wie folgt: CDU 33 bis 36 Sitze, SPD 23 bis 27, Grüne 23 bis 27, AfD 14 bis 18, FDP 9, Linke 8 bis 9.

 

18.00 Uhr: Die ersten Prognosen sind da: Umfragen bestätigen sich

Da ist sie: Laut 18-Uhr-Prognose von Infratest dimap könnte die schwarz-grüne Koalition weiterregieren. Wenn auch nur hauchdünn: Die AfD würde mit 12 Prozent erstmals in den Landtag einziehen. Auch die Linke und FDP schaffen demnach den Einzug. In Zahlen: CDU: 28; SPD: 20; Grüne: 19,5; AfD: 12; FDP: 7,5; Linke: 6,5.

 

17.28 Uhr: Welche Auswirkungen auf Berlin?

Nur in einem Fall ist Merkel sicher im Sattel. Nämlich, wenn es zu einer großen Koalition unter Bouffier kommt. So sieht es jedenfalls die Süddeutsche Zeitung. Denn, wenn die SPD es nicht schafft, wenigstens als Juniorpartner in die nächste hessische Regierung gewählt zu werden, wird in der Partei eine Debatte ausbrechen, ob man die große Koalition verlassen muss. Doch, so heißt es weiter, unangenehm wird die Lage für Merkel aber auch, wenn die SPD triumphiert und Bouffier abgewählt wird. In der CDU würde das dann nicht dem Hessen, sondern Merkel angelastet werden.

 

16.46 Uhr: Volksparteien bundesweit weiter angeschlagen

Die Union ist neuen Umfragen zufolge bundesweit weiter auf Sinkflug. Im "Sonntagstrend" von Emnid für die "Bild am Sonntag" fielen CDU und CSU auf ein neues Rekordtief und kamen nur noch auf 24 Prozent Zustimmung. In einer neuen Forsa-Umfrage verloren sie einen Prozentpunkt und liegen nun bei 26 Prozent. Dagegen hält der Höhenflug der Grünen an: Sie erreichen 20 beziehungsweise 21 Prozent Zustimmung. Die SPD erreicht laut "Sonntagstrend" wie in der Vorwoche 15 Prozent und liegt jetzt hinter der AfD mit 16 Prozent (plus ein Prozentpunkt) auf Platz vier. Linke und FDP kommen laut Emnid erneut auf jeweils zehn Prozent. Die Forsa-Umfrage für RTL/n-tv sieht die Grünen stabil bei 21 Prozent. Die SPD liegt bei 14 Prozent. Die AfD verliert gegenüber der Vorwoche einen Prozentpunkt und kommt auf ebenfalls auf 14 Prozent. Die Linken legen um einen Punkt zu und erreichen zehn Prozent Zustimmung, die FDP erhält neun Prozent.

 

15:54 Uhr: Wie es um die Wetterauer Direktkandidaten steht

Bei den letzten Wahlen holte die CDU alle drei Wetterau-Mandate. Das will sie wiederholen. Lisa Gnadl im Ostkreis und Karl-Otto Waas im Norden (beide SPD) machen sich Hoffnungen, Ministerin Lucia Puttrich und Landtagspräsident Norbert Kartmann (beide CDU) zu beerben. Puttrich (Platz 5), Kartmann (18) und Tobias Utter (36) haben relativ sichere Listenplätze, was auch für Gnadl (5) gilt. Bei einem guten Abschneiden der SPD würde auch Waas (35) in den Hessischen Landtag einziehen. Als einziger Arbeiter im Parlament. Jörg-Uwe Hahn (FDP) belegt auf der FDP-Landesliste Platz 6, das dürfte reichen. Mit Kathrin Anders (Platz 19) könnten die Wetterauer Grünen erstmals eine Landtagsabgeordnete stellen. Abschied aus Wiesbaden nimmt Gabi Faulhaber von der Linken. Sie steht auf keinem vorderen Listenplatz, was auch für die beiden anderen Kandidatinnen der Linken Anja El Fechtali und Fatma Demirkol gilt. Bei der AfD haben Klaus Herrmann (3) und Andreas Lichert (5) aussichtsreiche Plätze.

 

15.02 Uhr: Bouffier hat in Gießen gewählt und zeigt sich zuversichtlich

Volker Bouffier hat sich beim Urnengang in Gießen zuversichtlich gezeigt, dass seine CDU bei der Landtagswahl stärkste Kraft wird. "Wir haben eine hohe Anerkennung für unsere Arbeit erzielt und deshalb bin ich auch zuversichtlich, dass wir ein erneutes Mandat bekommen", sagte der Ministerpräsident.. Nach Umfragen drohen der CDU und der oppositionellen SPD allerdings Verluste von bis zu zehn Prozentpunkten. Die Grünen könnten sich über ein Spitzenergebnis freuen. Trotzdem ist es fraglich, ob die schwarz-grüne Koalition ihre Arbeit fortsetzen kann.

 

14.35 Uhr: Wahlbeteiligung bisher niedriger als 2013

Da geht noch mehr! Bei der Landtagswahl hat sich bis zum Nachmittag eine etwas niedrigere Wahlbeteiligung als vor fünf Jahren abgezeichnet. Allerdings: Damals fand der Urnengang parallel zur Bundestagswahl statt, die traditionell noch einmal besonders zieht. Die Landeswahlleitung in Wiesbaden sprach am Sonntag von 38,8 Prozent bis um 14 Uhr. 2013 hatte der Wert zu der Uhrzeit demnach bei 40,9 Prozent gelegen. Bei der Landtagswahl 2009, damals ohne parallele Bundestagswahl, waren um 14 Uhr nur 29,7 Prozent und damit deutlich weniger als nun gezählt worden.

 


 

26. Oktober zur Landtagswahl 2018: Wetterau-Ergebnisse bis Gemeinde-Ebene

In eigener Sache: Am Wahlabend berichten wir auf unserem Nachrichtenportal natürlich ausführlich über die Landtagswahl 2018. Und das nicht nur auf Landesebene, sondern mit besonderem Blick auf die Wahlkreise Wetterau I, Wetterau II und Wetterau III. Über die Ergebnisse der einzelnen Gemeinden berichten wir hier: Bad Vilbel, Friedberg, Karben, Niddatal, Rosbach, Wöllstadt, Altenstadt, Büdingen, Florstadt, Gedern, Glauburg, Hirzenhain, Kefenrod, Limeshain, Nidda, Ortenberg, Ranstadt, Bad Nauheim, Butzbach, Echzell, Münzenberg, Ober-Mörlen, Reichelsheim, Rockenberg, Wölfersheim.

26. Oktober zur Landtagswahl 2018: Bundespolitiker werben für Rot-Rot-Grün

Bundespolitiker von SPD und Linken haben sich für ein rot-rot-grünes Bündnis in Hessen ausgesprochen. Hilde Mattheis, Vorsitzende des Forums Demokratische Linke 21 in der SPD, nannte im Handelsblatt die Landesregierungen in Berlin und Thüringen als Vorbilder. Katja Kipping, Bundeschefin der Linken, erklärte ebenfalls im Handelsblatt bezahlbares Wohnen und Bildungsgerechtigkeit zu möglichen Schwerpunktthemen für Rot-Rot-Grün in Hessen. Bei den hessischen Grünen will man sich genauso wenig wie bei der hessischen SPD auf eine eine rot-rot-grüne Koalitionsoption festlegen.

 

26. Oktober zur Landtagswahl 2018: AfD Hessen befürchtet Unregelmäßigkeiten

Die AfD Hessen sorgt sich um die korrekte Auszählung von Stimmzetteln, bei denen die Partei angekreuzt wurde. Rund 2.800 hessische Parteimitglieder und die Bürger Hessens seien aufgerufen, sich am Sonntag als Wahlbeobachter in die Wahllokale zu begeben. Hintergrund seien auch Übergriffe auf AfD-Plakatierer im Wahlkampf. "Setzt sich dieses undemokratische Verhalten bei Wahlhelfern im Wahllokal fort, steht zu befürchten, dass es in einigen Wahllokalen bei der Auszählung der Stimmen für die AfD zu Manipulation kommen könnte", heißt es in einer Mitteilung. Bei erkennbaren Unregelmäßigkeiten in Wahllokalen werde Antrag auf Neuauszählung gestellt.

 

25. Oktober zur Landtagswahl 2018: Neue Umfrage sieht SPD vor Grünen

Eine aktuelle Umfrage zur Landtagswahl 2018 in Hessen sieht die CDU mit 27 Prozent vorn. Die SPD kommt demnach mit 22 Prozent vor den Grünen mit 18,5 Prozent auf Platz zwei. Viertstärkste Kraft in Hessen würde die AfD mit 13 Prozent. Die Linke folgt mit 8 Prozent, die FDP erreicht in der Umfrage 7,5 Prozent. Hinter den Ergebnissen steht das Online-Meinungsforschungsinstitut Civey, es hatte die Umfrage für den "Spiegel" und die HNA durchgeführt

 

25. Oktober zur Landtagswahl 2018: Christian Lindner bereit für Neuwahlen

Der FDP-Bundesvorsitzende Christian Lindner hat sich im Interview mit dieser Zeitung zur ein düsteres Bild der Lage in Berlin skizziert: "Wir sind jederzeit bereit für Neuwahlen. Aber ich rechne nicht damit. Ich glaube, dass der Abnutzungskrieg zwischen Frau Merkel und Herrn Seehofer noch ein bisschen anhalten wird. Ich erwarte aber keinen großen Aufbruch mehr, was bedauerlich ist, denn unser Land hat keine Zeit zu verlieren." Das komplette Interview lesen Sie hier.

 

25. Oktober zur Landtagswahl 2018: Farbattacke auf Erika Steinbachs Haus

Der Frankfurter Staatsschutz ermittelt wegen einer Farbattacke auf das Wohnhaus der ehemaligen CDU-Politikerin Erika Steinbach. Auf der Onlineplattform "Indymedia" wurde ein Text veröffentlicht, mit dem eine angebliche Gruppe unter dem Namen "die Farbeibrigade" die Attacke für sich reklamierte. Darin hieß es: "Es sind nur noch wenige Tage bis zur hessischen Landtagswahl, bei der die AfD auch in den Landtag einziehen wird. Das finden wir scheiße!"

 

23. Oktober zur Landtagswahl 2018: Kandidat soll Stimmen gefälscht haben

Ein Kandidat, der bei der anstehenden Landtagswahl für eine Kleinpartei antritt, soll versucht haben, Stimmen von Senioren zu fälschen. Die Polizei ermittelt. Konkret wird dem Friedberger zur Last gelegt, Vollmachten zweier Senioren aus Fernwald für die Beantragung von Briefwahlunterlagen gefälscht und nach Erhalt die entsprechenden Wahlbriefe bei der Gemeinde Fernwald eingereicht zu haben. Er ist unter anderem als gesetzlicher Betreuer für einen der betroffenen Senioren tätig.

 

23. Oktober zur Landtagswahl 2018: Neue Umfrage sieht SPD und Grüne gleichauf

Einer neuen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts INSA für die "Bild" zufolge liegen SPD und Grüne in Hessen aktuell gleichauf bei 21 Prozent. Die CDU schafft es demnach aktuell auf 26 Prozent. Platz drei erringt laut der Umfrage die AfD mit 13 Prozent vor den Linken mit 8 Prozent und der FDP mit sieben Prozent. Damit wäre laut "Bild" in Hessen kein Zweier-Bündnis mehr möglich. Denkbar wären dagegen etwa eine Jamaika-Koalition mit CDU, Grünen und FDP, ein Bündnis aus CDU, SPD und FDP oder auch Rot-Rot-Grün.

 

23. Oktober zur Landtagswahl 2018: Merkel will Diesel-Fahrer in Frankfurt schützen

Angela Merkel ist im Wahlkampf-Endspurt in Ortenberg aufgetreten. Auch das Thema Diesel-Fahrverbot in Frankfurt war großes Thema. Am Dienstag änderte sich jedoch die Ausgangslage. Aktueller Standpunkt der Bundeskanzlerin: Wenn Frankfurt - wie es brandaktuelle Zahlen nahelegen - nun doch zu den stärker belasteten Städten gehöre, "dann bekommt Frankfurt das gesamte Programm inklusive Privat-Pkw-Umtausch und Hardware-Nachrüstung für private Pkw", sagte Merkel nun.

Artikel: https://www.giessener-allgemeine.de/regional/wetteraukreis/friedbergbadnauheim/Wetterau-Liveticker-zur-Hessenwahl-Wahlkreise-in-der-Wetterau-ausgezaehlt;art472,503673

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