24. September 2018, 18:56 Uhr

Löcher am Limeswachtturm sind (fast alle) geschlossen

24. September 2018, 18:56 Uhr

Am rekonstruierten Limeswachtturm in Rommelhausen gibt es keine Löcher mehr. Sie waren nach Abschluss der Gerüstarbeiten offengeblieben und wurden nun nach dem Abbau der damaligen Holzgerüste mit Mörtel verfüllt und überstrichen, teilt Kreisarchäologe Dr. Jörg Lindenthal mit. Die Kosten hierfür betrugen 6000 Euro. Die Landesarchäologie stellte 3000 Euro zur Verfügung, den Rest zahlten der Geschichts- und Kulturverein Limeshain (200 Euro) und die Gemeinde Limeshain (1000 Euro).

Ob es damals nach dem Bau auch Löcher im Turm gab, ist umstritten. Einige der Löcher habe man daher bewusst nicht geschlossen, um eine Alternative aufzuzeigen, wie es auch gewesen sein könnte. Der Turm war von 2010 bis 2013 historisch korrekt rekonstruiert worden. Man vermaß das Fundament mit römischen Fußmaß, setzte Rückepferde ein, rührte Mörtel an, schmiedete Eisennägeln. Heute ist der Limeswachtturm zu einem touristischen Anziehungspunkt geworden, der jederzeit geöffnet ist und begangen werden kann.

Schlagworte in diesem Artikel

Klicken Sie auf ein Schlagwort, um es zu „Meine Themen” hinzuzufügen oder weitere Inhalte dazu zu sehen.


0
Kommentare | Kommentieren

Bilder und Videos

Kommentare

Kommentar hinzufügen

Kommentar schreiben - Ihre Meinung zum Thema ist gefragt


Kommentare werden erst nach einer Prüfung durch die Redaktion veröffentlicht. Bitte beachten Sie die Netiquette sowie die Hinweise nach dem Absenden Ihres Beitrags.


Überschrift
Meine Meinung





Sie haben noch kein Login? Jetzt kostenlos registrieren.

Registrieren Sie sich kostenlos um Ihren Kommentar abzuschließen:

Wir garantieren Ihnen, dass alle persönlichen Daten nur beim Verlag intern verwendet werden und nicht ohne Zustimmung an Dritte weitergegeben werden.


Bitte beantworten Sie noch die folgende Sicherheitsfrage:
Wieviel ist 10 x 2: 




Sie sind bereits registriert? Zurück zum Login.