09. Juli 2019, 20:17 Uhr

Mit Geduld und Geschick

09. Juli 2019, 20:17 Uhr
Daumen hoch: Am Ende des Ironman hat bei der Streckensicherung durch die Vereinsmitglieder aus Friedberg alles gut funktioniert. Doch ohne Rettungsdienst und Polizei geht es nicht. (Foto: pv)

Mitglieder des Vereines Karate-Kobudo-Fitness waren als Ironman-Streckenposten für die Absperrung der kompletten Radrennstrecke in der Kernstadt verantwortlich. Die Vereinsmitglieder überwachten sämtliche Zufahrtsstraßen entlang der Kaiserstraße, der Frankfurter Straße bis hin zum Industriegebiet Süd und sorgten dafür, dass für die Athleten eine reibungslose Durchfahrt durch die Kernstadt erfolgen konnte.

Wie im letztem Jahr wurde auch für 2019 die Rennstrecke der europäischen Meisterschaft von Ironman zweispurig ab der Pfingstweide bis in die Kernstadt geführt. Am Elvis-Presley-Platz wurden die Triathleten über eine Wendeschleife wieder über die Kaiserstraße und die Frankfurter Straße in Richtung Frankfurt aus Friedberg heraus geleitet.

Die Strecken-Ordner waren wie jedes Jahr vorrangig damit beschäftigt, immer wieder Fahrzeuge zurückweisen, welche meinten, die Rennstrecke überqueren zu können. Unzählige Fahrzeuge versuchten zu den parallel verlaufenden Veranstaltungen wie »Friedberg frühstückt«, Flohmarkt im Industriegebiet West oder dem Reitturnier zu gelangen und waren schlicht mangelnder Ortskenntnisse überfordert, die Rennstrecke zu umfahren. Hier war viel Geduld und Geschick der Ordner gefragt. Die hierfür eingesetzten ortskundigen Vereinsmitglieder blieben sehr gelassen und erklärten trotz brütender Hitze jedem Fahrzeugführer die vorgegebenen Umleitungsstrecken.

Das hätte böse enden können

Auch einige Busfahrer des Schienenersatzverkehres wollten von der Sperrung nichts gewusst haben. Eine Fahrzeugführerin verließ ihr Fahrzeug vor der Rennstrecke, ohne dieses abzusichern, welches sodann führerlos auf die Rennstrecke zurollte, doch vor den Absperrungen in ein am Seitenrand geparkten Pkw prallte und einen Sachschaden von etwa 1500 Euro verursachte. »Noch am frühen Morgen vor der ersten Durchfahrt der Athleten mussten wir den Rettungsdienst rufen, da eine Zuschauerin mit ihrem Fahrrad am Grünen Weg gegen einen Ampelmast gefahren war«, sagte der Ironman-Streckenkoordinator und 1. Vorsitzender des Kampfsportvereines Raymund Wacker, der zusammen mit dem 3. Vorsitzenden Swen Maier die Streckenordner betreute.

»Unser Vereinsteam war gut vorbereitet, so dass neben einigen Ausfällen von Athleten wegen der Hitze oder technischen Versagens des Fahrrades der Durchlauf des Rennen durch Friedberg perfekt gehandelt werden konnte.«

Weitere Infos zum Verein gibt es unter www.Karate-Kobudo-Fitness-Friedberg.de.

Schlagworte in diesem Artikel

  • Industrie- und Gewerbegebiete
  • Ironman
  • Mitglieder
  • Friedberg
  • Redaktion
  • Schlagwort zu
    Meine Themen

    Sie haben bereits 15 Themen gewählt

    Sie folgen diesem
    Thema bereits

Klicken Sie auf ein Schlagwort, um es zu „Meine Themen” hinzuzufügen oder weitere Inhalte dazu zu sehen.


0
Kommentare | Kommentieren

Bilder und Videos