18. August 2019, 18:26 Uhr

Mit Kreide, Bleistift und Musik

18. August 2019, 18:26 Uhr
Das hat es bei der Kleinkunstreihe noch nicht gegeben: Während die schnellen Live-Zeichnungen im Hintergrund auf Leinwand übertragen werden, liefert das Trio »Größenwahn« in stilechter Kleidung die passende Musik. (Foto: pm)

Kunst trifft Musik: Mit Live-Zeichnungen, Gassenhauern und Chansons von Marlene Dietrich und Friedrich Hollaender über die Dreigroschenoper bis hin zu den Comedian Harmonists wollen Robert Nippoldt (Live-Zeichnung) und das Trio Größenwahn die Zuhörer am Mittwoch, 21. August, und Donnerstag, 22. August, im Badehaus 2 im Sprudelhof bei der Kleinkunstreihe mit auf eine Zeitreise in das Berlin der 1920er Jahre nehmen. Beginn ist jeweils um 20.30 Uhr.

Eine lockende Stimme, ein flotter Bass, ein swingendes Klavier: Das ist Musik, zu der die Füße tanzen wollen - und auch die Pinsel. Die Pinsel werden virtuos geführt von Robert Nippoldt, und sie sind nicht die einzigen Zeichenwerkzeuge, die in diesem Zusammenspiel von Musik und Kunst ihren Auftritt haben. Mit Kreide, Bleistift und Tusche wird in wenigen Augenblicken das Berliner Stadtschloss wieder aufgebaut, und die Gedächtniskirche bekommt ihr Dach zurück. Dank Kamera und Groß-Projektion sind die Zuschauer ganz nah dran. Es ist das Lebensgefühl einer besonderen Stadt zwischen den Weltkriegen, dem sich die vier stilecht gekleideten Künstler an diesem Abend verschreiben.

Ausgezeichneter Künstler

Die bei der Schau an die Wand projizierten Zeichnungen sind dabei nur ein Teil des Programms: In einer Symbiose aus Musik, Schauspiel und Bild sollen eindrucksvolle und charismatische Scherenschnitt-Inszenierungen entstehen. Der Zuschauer flaniert wachen Auges durch das lebendige Berlin der 20er Jahre - begleitet und belebt wird dieser Spaziergang durch die Musiker des Trios »Größenwahn«, die mit viel Humor den Klassikern der damaligen Zeit Leben einhauchen möchten.

Der Zeichner und Buchkünstler Robert Nippoldt aus Münster wurde bekannt durch seine ausgezeichnete Buchtrilogie »Gangster«, »Jazz« und »Hollywood« über das Amerika der 1920er und 30er Jahre sowie durch seine Zeichnungen für den »New Yorker« und das »Time Magazine«. Sein neuestes Buch »Es wird Nacht im Berlin der Zwanziger« ist in drei Sprachen erschienen und wurde unter anderem mit dem »Red Dot Design Award« ausgezeichnet.

Lotta Stein (Gesang), Philip Ritter (Piano) und Christoph Kopp (Kontrabass) sind seit Jahren erfolgreich mit verschiedenen Formationen in der Musikszene aktiv. Als Trio »Größenwahn« tragen sie die Klassiker der 1920er und 30er Jahren mit ebenso virtuosen wie einfühlsamen Interpretationen in die heutige Zeit.

Mögliche Restkarten für die Veranstaltung gibt es an der Abendkasse.

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