25. Oktober 2019, 18:32 Uhr

Neues Forst- und Holzkontor soll bis Ende 2019 stehen

25. Oktober 2019, 18:32 Uhr
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Von Stephan Lutz
Das Holz aus kommunalen Wäldern soll künftig unter anderem über das Forst- und Holzkontor Main-Kinzig Wetterau vermarktet werden. Auch Büdingen ist dabei. (Foto: dpa)

Die Holzvermarktungsorganisation Forst- und Holzkontor Main-Kinzig Wetterau nimmt allmählich Formen an. Ohne Aussprache, aber mit einem aktuellen Sachstand von Bürgermeister Herbert Unger haben die Florstädter Stadtverordneten am Mittwoch im Bürgerhaus Ober-Florstadt ihren Beitritt zu der aus kartellrechtlichen Gründen notwendig gewordenen Vermarktungsorganisation bestätigt.

Die Anstalt des öffentlichen Rechts verfüge inzwischen über eine genehmigte Satzung, sagte Unger. Er freue sich, dass die Stadt Büdingen als größter Waldbesitzer der Region zwischenzeitlich auch beigetreten sei und sogar beabsichtige, den Sitz der Holzvermarktungsorganisation zu beherbergen. Seitens von Hessen Forst gebe es mittlerweile keinen Zeitdruck mehr, da bis Ende des Jahres nur noch Nadelholz als Kalamitätenholz und Laubholz aus Verkehrssicherungsmaßnahmen auf dem Markt seien. Eine verbleibende Hürde sei, dass die neue Organisation bis Ende 2019 komplett etabliert werden müsse. Unger gab sich aber optimistisch: »Mit der genehmigten Satzung können wir nun die Schlagzahl erhöhen.«



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