25. Oktober 2019, 05:00 Uhr

Enge Kiste

Polizeikontrolle auf A 5: Zu breit für die Baustelle

Wenn man in einem breiten Fahrzeug unterwegs ist, kann es eng werden. Vor allem in Baustellen. Die Polizei kann ein Lied davon singen - spätestens nach Kontrollen auf der A 5 in der Wetterau.
25. Oktober 2019, 05:00 Uhr
Will man die Breite des Fahrzeugs messen, dann sollte man die Außenspiegel mit berücksichtigen. (Foto: pob)

Die Autobahnpolizei Mittelhessen hat bei einer zweistündigen Kontrolle am Mittwochmorgen auf der A 5 insgesamt 22 Fahrzeuge angehalten, weil sie zu breit waren. Im Baustellenbereich zwischen Friedberg und Ober-Mörlen gilt derzeit auf den linken Spuren, die auf der Gegenfahrbahn verlaufen, eine maximale Breite von 2,10 Meter. »Wie breit das eigene Fahrzeug ist, dass wissen aber viele Fahrzeugführer offensichtlich nicht«, schreibt die Polizei in einer Pressemeldung.

Zwischen 9 und 11 Uhr zogen die Kontrolleure die besagten 22 Fahrzeuge wegen Überbreite aus dem fließenden Verkehr auf die Raststätte Wetterau Ost. Die wenigsten von ihnen waren sich laut Polizei darüber bewusst, dass ihre Fahrzeuge breiter als 2,10 Meter waren. Nicht nur Fahrer von Kleintransportern, sondern auch Autofahrer zählten zu den überraschten Kontrollierten, die mit einem Maßband noch einmal verdeutlicht bekamen, wie breit ihr Fahrzeug tatsächlich ist.

Weitere Verstöße entdeckt

»Dabei ist nämlich nicht die Fahrzeugbreite aus dem Fahrzeugschein ausschlaggebend, sondern die tatsächliche Breite, zu der auch die Spiegel dazuzählen.« Die Fahrer mussten ein Verwarnungsgeld in Höhe von 20 Euro zahlen. Die Polizei schreibt weiter: »Viele schätzen ihre Fahrzeugbreite falsch ein, was dann eine Ursache für Unfälle im Baustellenbereich sein kann. Die Beamten ermuntern daher dazu, gerne einmal selbst von einer Seite Außenspiegel zur anderen Seite Außenspiegel nachzumessen, um demnächst bei Beschilderungen im Baustellenbereich zu wissen, welche Spur sie erlaubterweise und damit sicher nutzen können.«

Bei den Kontrollen zogen die Beamten auch einen Fahrer aus dem Verkehr, der mit zur Blutentnahme musste, weil er im Verdacht steht, unter Drogeneinfluss gefahren zu sein. Drei weitere Fahrer müssen sich wegen des Überholens im Überholverbot-Abschnitt verantworten und einer wegen der Nutzung des Handys während der Fahrt.

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