18. Oktober 2018, 22:06 Uhr

Protest gegen die AfD-Veranstaltung

18. Oktober 2018, 22:06 Uhr
Vertreter aus Vereinen, Parteien, Kirchen und der Dorfgesellschaft demonstrieren in Bönstadt. (Foto: pm)

Unter dem Motto »Keine Alternative für Niddatal« versammelten sich am vergangenen Freitag 120 Menschen am Bürgerhaus in Bönstadt. Darunter waren Abordnungen der ortsansässigen Vereine, Vertreter von Parteien sowie Bürger aus Niddatal. Sie demonstrierten mit der Veranstaltung gegen die AfD, die in den Saal des Bürgerhauses eingeladen hatte.

Die Wetterauer AfD habe enge Verbindungen zur vom Verfassungsschutz beobachteten Identitären Bewegung, sagte Tobias Gniza von der Antifaschistischen Bildungsinitiative Friedberg, der die Kundgebung moderierte. Der Kreisvorsitzende Andreas Lichert sei Besitzer eines Hauses in Halle, von dem aus Identitäre Anfang des Jahres die Polizei angegriffen hätten. Die Pfarrerin der evangelischen Kirche in Kaichen und Bönstadt, Evelyn Giese, zitierte aus dem Römerbrief und warb für eine offene tolerante Gesellschaft.

Fluchtursachen müssten bekämpft werden, bevor man wieder Zäune baue, sagte die Landtagsabgeordnete der Linken, Gabi Faulhaber. Deutschland dürfe nicht weiter Kriegswaffen in alle Welt verschiffen und sich dann vor der Verantwortung drücken. Die hervorragende ehrenamtliche Arbeit in Niddatal lobte Lukas Dittrich von der SPD Niddatal und den Jusos Wetterau. Dadurch werde der Zusammenhalt im Ort und die Integration der Geflüchteten gefördert.

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