24. Januar 2019, 20:11 Uhr

Rack übergibt an Kesselring

24. Januar 2019, 20:11 Uhr
Der SPD-Vorstand (hinten v. l.): Wim Hensgens, Ingrid Rose, Werner Roth, Christa Pieh und Karl Fölsing sowie (vorne) Jürgen Volz, Dr. Klaus-Dieter Rack, Michael Kesselring, Ruth Mühlenbeck, Ernst Ruppel. (Foto: pv)

Nach 13 Jahren hat Dr. Klaus-Dieter Rack sein Amt als SPD-Ortsbezirksvorsitzender abgegeben. Sein Nachfolger ist Michael Kesselring. Rack bleibt aber Ortsvorsteher und SPD-Fraktionsvorsitzender in der Friedberger Stadtverordnetenversammlung. Rack zeigte sich erfreut, dass zwei jüngere Parteimitglieder die Führung des SPD-Ortsbezirks Dorheim übernehmen. Im Beisein des Vorsitzenden des SPD-Ortsvereins Friedberg Jürgen Volz wählten die Mitglieder Kesselring (36, Diplom-Ingenieur für Fernsehtechnik) zum neuen Vorsitzenden. Stellvertreterin Heike Strack wurde im Amt bestätigt. Neuer Schriftführer wurde Ernst Ruppel, Beisitzer sind Karl Fölsing, Wim Hensgens, Ruth Mühlenbeck, Christa Pieh, Dr. Klaus-Dieter Rack, Werner Roth und Ingrid Rose.

Rack ließ die Aktivitäten der SPD in Dorheim in den letzten Jahren Revue passieren, die im Friedberger Stadtteil und vor allem im Ortsbeirat mit ihrer absoluten Mehrheit die initiativreichste Kraft sei. Schon in den Vorjahren musste Rack häufiger auf das mitunter zähe Behandeln gestellter Anträge seitens der städtischen Verwaltung verweisen.

Erst seit Amtsantritt der neuen Ersten Stadträtin Marion Götz (SPD) habe sich die Kooperation der Verwaltung in ihrem Dezernatsbereich (Ordnungsamt, Straßenverkehrsbehörde, Entsorgungsbetriebe) und dem Ortsbeirat deutlich verbessert. Rack: »Anträge werden nun zeitnah behandelt und ›Antrags-Altlasten‹ abgearbeitet. Dies bestätigen auch andere Friedberger Ortsbeiräte.«

Anträge über Jahre blockiert

Rack hofft, dass sich auch die Kooperation mit dem anderen hauptamtlichen Dezernenten ähnlich entwickelt – sieht hier aber noch viel »Luft nach oben«: Ob es sich um ein seit Jahren von der SPD gefordertes Nutzungskonzept für das Bürgerhaus handelt, um die Umnutzung des OVAG-Trafo-Turms am Friedhof zur Niststätte für Vögel und Fledermäuse, um die schon im Oktober 2017 beantragte Anlage einer zweiten Blühwiese auf dem Friedhof in Zeiten eines dramatischen Rückgangs von Insekten oder um den Stegbau über die Wetter im Biek. Auch Letzteres ein SPD-Antrag, der über Jahre im Haupt- und Finanzausschuss »immer wieder und gegen die Interessen der Dorheimer Bevölkerung verschoben wurde«. Der jetzt erfolgte Ankauf des Geländes im Biek durch die Stadt gehe auch auf Initiative und Vermittlung der Dorheimer SPD zurück.

Der neue Ortsbezirksvorsitzende Michael Kesselring erklärte, die örtlichen SPD-Info- und Diskussionsveranstaltungen stärker aktivieren zu wollen, um über die vor Ort angestrengten Initiativen und Vorhaben zu berichten. Auch sollen Ideen für die weitere Entwicklung Dorheims gesammelt werden. Kesselring: »Hier ist jede Mitwirkung und Anregung der Bevölkerung willkommen.«

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